SHV in Kürze vom 07.05.2017

SHV in Kürze vom 07.05.2017

Sonneberg. Obwohl am vergangenen Wochenende nur noch eine Mannschaft des Sonneberger Handballvereins (SHV)im Punktspielbetrieb aktiv war, hatte es der Samstag doch in sich. Bei beiden Männerteams ging es noch um die Meisterschaft bzw. den Aufstieg. Nicht mehr aktiv eingreifen konnte dabei die erste Männermannschaft um Spielertrainer Manuel Müller, diese weilten bereits zum internen Saisonabschluss in Berlin und beobachteten das Geschehen aus der Ferne. In der Thüringenliga war die Meisterschaftsentscheidung zwar schon gefallen, aber die Frage des Aufstiegs noch völlig offen. Anders dagegen bei der zweiten Männermannschaft um die beiden Spielertrainer Ronny Kienel und Christian Bartl. Diese konnten in Weimar gegen den direkten Kontrahenten die erste Meisterschaft in der Verbandsliga klar machen.

Kurz um: Die Thüringenligareserve kroch zwar am Ende auf dem Zahnfleisch, sicherte sich aber trotz einer hauchdünnen 20:21-Niederlage die Meisterschaft. Am Ende fiel der direkte Vergleich gegen Weimar dank des 32:29-Hinspielerfolgs zu Gunsten von Sonneberg aus. Leider konnte man nur mit einer Rumpftruppe anreisen, da einige Spieler – unter anderem die Blechschmidt-Brüder Martin und Robert, aus diversen Gründen fehlten. Doch mit ganz viel Kampf und Einsatz rettete man unter dem Strich den Erfolg. Bewundernswert dabei einmal mehr der Einsatz von Frederik Illing, der extra für dieses Spiel aus Mainz anreiste und am Ende ein wichtiger Baustein zum schlussendlichen Erfolg war. Außerdem rackerten alle in der Abwehr besonders energisch und hatten mit Jonas Wicklein und Richard Scholz einen starken Rückhalt dahinter. Da man bis zur 55. Spielminute mit 18:16 in Führung lag, gingen die letzten Minuten bereits im Freudentaumel unter. Herzlichen Glückwunsch auch von dieser Stelle zum ersten Meistertitel in der Verbandsliga für die zweite Männermannschaft des SHV.

Weniger erfreut war man am Samstagabend dagegen im Lager der Männerersten. Es trat doch tatsächlich das ein, woran kaum noch einer geglaubt hatte. Mühlhausen gewann in Ziegelheim 28:22 - durchaus nachvollziehbar. Ronneburg dagegen unterlag zu Hause zur Meisterfeier in einer emotionalen Partie Eisenach II mit 31:30 und machte damit gleichzeitig Mühlhausen zum Vizemeister und damit ersten Aufsteiger. Herzlichen Glückwunsch von dieser Stelle an Ronneburg zur Meisterschaft und Mühlhausen zum Aufstieg. Aus Sicht der Spielzeugstädter natürlich sehr ärgerlich, denn mit der ersten und einzigen Heimpleite Ronneburgs hatte man nun doch nicht gerechnet. Aber sei´s drum, wenn man die Karten nicht mehr in der eigenen Hand hält, kann man sich am Ende nicht beschweren.

Zur Erklärung: Ronneburg, Mühlhausen und Sonneberg haben in der Abschlusstabelle allesamt 38:10 Punkte. Da in diesem Fall eine Dreiertabelle aus den drei punktgleichen Teams gebildet wird, hat Ronneburg  mit 5:3 Punkten die Nase vorn. Mühlhausen liegt dahinter mit 4:4 Punkten und Sonneberg rutscht mit 3:5 Punkten vom zweiten auf den dritten Tabellenplatz.

Alexander Ebert als Vereinsvorsitzender und ehemaliger Torhüter der Sonneberger weiß als Sportler natürlich ob der Tragweite solch knapper Entscheidungen im Abschlussklassement: „Für uns ist das natürlich sehr ärgerlich, denn die Vorfreude auf die vierte Handballliga war schon recht groß. Die Mannschaft jedenfalls freute sich schon auf Duelle in Mitteldeutschland und reagierte deshalb verständlicherweise enttäuscht.“ Doch ganz ist der Traum vom Aufstieg noch nicht ausgeträumt, denn Ebert räumt ein: „Im Internet kursieren einige Rechenbeispiele und auch Aussagen, dass es möglicherweise zusätzlich Relegationsspiele geben soll. Wir von unserer Seite können dies jedoch noch nicht bestätigen. Eine offizielle Meldung vom Verband liegt uns diesbezüglich aktuell noch nicht vor. Doch wir werden auf jeden Fall dafür kämpfen! Sobald wir in dieser Sache Neues wissen, geben wir dies unseren Fans selbstverständlich schnellstmöglich bekannt.“

Presse SHV

 

So freute sich die 2. Männermannschaft des SHV:

 

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