männl. B-Jugend unterliegt deutlich

Thüringenliga, männliche B-Jugend, 3. Spieltag, Bericht

HSV Weimar – Sonneberger HV  28:21

 Unbefriedigende Vorstellung

Weimar/Sonneberg. Am vergangenen Wochenende reiste der männliche Nachwuchs des Sonneberger Handballvereis (SHV) zum zweiten Auswärtsspiel der noch jungen Thüringenligasaison nach Weimar. Eigentlich fuhr man ziemlich optimistisch in die Goethestadt, da sich beide Teams schon im Frühjahr beim Pokal in Arnstadt gegenüberstanden und Sonneberg diese Partie für sich entscheiden konnte. Aber wie heißt es so schön, jedes Spiel ist anders.

Die Sonneberger begannen die Partie wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen, keiner auf der Platte fand zu seiner normalen Form. Vollkommen orientierungslos in der Abwehr und absolut harmlos im Angriff verlief es über weite Strecken in der ersten Halbzeit. Die Weimarer Mannschaft spazierte regelrecht durch die Sonneberger Abwehrreihen, wobei in dieser Phase auf Sonneberger Seite absolut keine Gegenwehr vorhanden war. Und was die Gäste im Angriff boten war eigentlich nicht zu erklären. Man scheiterte reihenweise am gut aufgelegten Torhüter der Gastgeber. Was heißt scheiterte, eigentlich wusste er gar nicht, wie er den Würfen ausweichen sollte. So kam es, dass beim Stand von 7:1 nach acht gespielten Minuten die erste Auszeit auf Sonneberger Seite nötig war.

Das Trainergespann Bub/ Blechschmidt versuchte nun das Ganze etwas  zu beruhigen, denn man merkte es den Jungs schon an, dass sie zum Teil sehr unsicher und nervös agierten. Nach der Auszeit das gleiche Bild, im Angriff ging rein gar nichts, das Tor war wie zugenagelt. Im Gegensatz dazu war bei den Gastgebern jeder Wurf ein Treffer, wobei die Sonneberger Abwehr und auch beide Torhüter ihr nötigstes dazu beitrugen. So erhöhten die Gastgeber binnen kürzester Zeit den Vorsprung  von 7:1 auf 13:1. Das Spiel war gerade 15 Minuten alt und es war eigentlich schon entschieden. Nun galt es für die Spielzeugstädter eigentlich  nur noch, sich respekttierlich aus dieser Partie zu verabschieden. Es waren noch zehn Minuten in der ersten Halbzeit zu spielen und siehe da,  die Spielzeugstädter erzielten ihr zweites Tor in dieser Begegnung. Fortan lief es etwas besser bei den Gästen, so konnten sie bis zur Pause das Ergebnis etwas annehmlicher gestalten und es ging mit 17:8 für den HSV Weimar in die Kabine.

Dort saßen die Südthüringer nun mit hängenden Köpfen und wunderten sich selbst,  über ihre bis dahin gezeigte Leistung.  Nach dem Motto,  das Ergebnis weiter zu verbessern und mal schauen was am Ende rauskommt, ging es in den zweiten Durchgang. Dabei verlief die Partie Anfangs vollkommen ausgeglichen,  wobei es erstmal beim Abstand von neun Toren blieb. Die Gäste aus Sonneberg veränderten nun ihre Abwehrformation auf eine offensivere 4:2-Deckung, um eventuell schneller Ballgewinne zu erzielen. Dies zahlte sich aber nur bedingt aus, zwar kam man noch einmal auf sechs Tore heran (15:21), aber mehr war an diesem Tag einfach nicht drin. Immer wieder katastrophale Abwehrschnitzer und eine schwache Torausbeute sorgten dafür, dass am Ende eine deutliche Auswärtspleite zu Buche stand. In der bisher schwächsten Saisonleistung, angefangen von den Torhütern bis zum letzten Feldspieler, verloren die Spielzeugstädter  die Begegnung am Ende klar und vollkommend verdient mit 21:28.

Presse SHV

 Sonneberg: Richard Scholz, Jonas Wicklein, Tobias Strecker, Niklas Cronn 2, Maximilian Hopf 4, Leonard Harreß 8, Alexander Schmidt, Arthur Schneider, Phillip Fröber, Robert Röder 3, Dustin Steinke 1

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