1. Männer: Verabschiedung von Pit Poser als Spieler am kommenden Samstag

…wenn man vom Handball nicht lassen kann.

Sonneberg. Nach der bereits ein halbes Jahr zurückliegenden letzten Saison der Thüringenligahandballer des Sonneberger Handballvereins (SHV) wurden bekanntlich drei Spieler verabschiedet. Alle drei, Alexander Ebert, Martin Schmidt und Martin Blechschmidt, taten dies aus persönlichen, privaten und nachvollziehbaren Gründen.

Einer von ihnen kehrte jedoch erneut auf das Parkett zurück, weil er es eben nicht lassen kann (Martin Schmidt). In der Sommerpause kam zu den ursprünglichen Dreien jedoch noch ein weiterer dazu. Er wollte zwar eigentlich noch gar nicht aufhören, musste es aber aus gesundheitlichen Gründen. Nach einem neuerlichen Bandscheibenvorfall gab es den deutlichen ärztlichen Rat, das Handballspielen aufzugeben. Im Alter von 29 Jahren ist dies in Anbetracht der kommenden Berufsjahre sicherlich ein verständlicher Rat - aus sportlicher und vor allem menschlicher Sicht aber natürlich unheimlich hart. Da er, genauso wie Martin Schmidt, aber auch nicht vom Handball loslassen kann, sieht man ihn weiterhin vor allem bei Heimspielen an der Seitenlinie stehen. Die Rede ist von Pit Poser. Er wollte und konnte sich einfach nicht von dieser Mannschaft lösen und wird ihr auch zukünftig treu bleiben. Dies aber eben lediglich neben dem Parkett als Unterstützung von Spielertrainer Manuel Müller.

Wer den extrovertierten, gebürtigen Sachsen kennt oder vielleicht selbst Sportler ist, kann sich annähernd vorstellen, wie schlimm das vorzeitige, unplanmäßige Karriereende für Pit Poser war. Umso erfreulicher ist es natürlich, dass er dem SHV erhalten bleibt. Er selbst kam im zarten Alter von 18 Jahren  in die Spielzeugstadt und spielte fortan erst unter Stephan Albrecht, später unter Uwe Blechschmidt und schließlich unter Manuel Müller in der ersten Männermannschaft. In dieser mittlerweile über zehnjährigen Zeit in Sonneberg fand Pit Poser nicht nur beim Handball, sondern aufgrund seiner offenen und herzlichen Art auch außerhalb der Sporthallen viele Freunde. Doch nicht nur das, mittlerweile ist der Linksaußen auch unter der Haube und hat einen Sohn. Er ist heimisch geworden in der Spielzeugstadt, identifiziert sich mit ihr und dem Handball und deshalb war es für ihn auch umso konsequenter, dem Verein treu zu bleiben!

Danke Pit und alles Gute!

Presse SHV

 sonneberger handballverein sponsoren likra logo weiss
 sonneberger handballverein sponsoren leoni logo weiss
 sonneberger handballverein sponsoren vrbank logo weiss

powered by www.sunnyhill-design.de

Template by L.THEME