1. Männer: Vorbericht zum nächsten Spitzenspiel

Gelingt die Revanche im nächsten Showdown?

Handball, Thüringenliga Männer, 15. Spieltag, Vorbericht

HBV Jena – Sonneberger HV Sa. 18 Uhr

Sonneberg. Für die Thüringenligamänner des Sonneberger Handballvereins (SHV) geht es im neuen Jahr gleich Schlag auf Schlag. So wartet am kommenden Samstagabend der nächste Kracher auf die Mannen um Spielertrainer Manuel Müller. Dabei werden sie um 18 Uhr in Jena erwartet und wollen dort eine Scharte aus der Hinrunde ausmerzen. Damals verlor man das Heimspiel mit 20:23 - als einziges bisher in der laufenden Saison. In Anbetracht der Regelung, dass am Ende bei Punktgleichheit der direkte Vergleich zählt, gewinnt dieses Spiel an zusätzlicher Brisanz. Außerdem verspricht ein Blick auf die Tabelle und die Statistik bereits im Vorfeld Spannung pur.

Beide Teams haben bisher dreimal verloren und einmal remis gespielt. Alle anderen zehn Partien wurden gewonnen, weshalb man sich natürlich auch derzeit punktgleich mit 21:7 Punkten den dritten Tabellenplatz teilt. Der Unterschied bei der Tordifferenz beträgt auch nur läppische vier Tore, wobei Jena eine etwas bessere Abwehr und Sonneberg dafür den torhungrigeren Angriff stellt. Es treffen also zwei Teams auf Augenhöhe aufeinander und die Tagesform wird entscheiden. Betrachtet man rein den Saisonverlauf, könnte man zwar die Spielzeugstädter als leichten Favoriten sehen. Doch dieser Status wird allein dadurch wieder zu Nichte gemacht, dass Jena vor einer stimmungsvollen Kulisse ein Heimspiel hat und dort natürlich auch alles heraushauen wird. Man kann im Vorfeld demnach keinen Favoriten für den Ausgang des Spitzenspiels des 15. Spieltags der laufenden Thüringenligasaison ausmachen. Eins kann man jedoch schon festhalten: Der Verlierer kann sich aus dem Meisterschaftsrennen mit hoher Wahrscheinlichkeit verabschieden. Aus diesem Blickwinkel heraus könnte der Druck gar bei den Jenaern etwas größer sein, denn sie haben vor der Saison das Ziel Aufstieg ganz klar ausgegeben und wollen sogar in nicht einmal zehn Jahren Bundesliga spielen. Letzteres ist wohl mehr als Utopie zu bezeichnen, doch den Meistertitel in der Thüringenliga haben sie gewiss noch fest im Blick. Dies vor allem auch in Anbetracht der letztwöchigen Niederlage des aktuellen Tabellenführers aus Mühlhausen, der nun auch 24:4 Punkte hat.

Für die Spielzeugstädter wird es darauf ankommen, die Kreise des torgefährlichen Hagen Rosen entscheidend einzuengen und zugleich auch über alle anderen Positionen so wenig wie möglich Torgefahr zuzulassen. Dass die Abwehr der Südthüringer mitunter wie ein Bollwerk stehen kann, bewies man erst vergangene Woche phasenweise gegen Eisenach und wenn dann noch eine derart gute Torhüterleistung wie von Mate Liptak am vergangenen Wochenende gezeigt, dazu kommt, kann man auch in Jena gewinnen. Aus den Fehlern des Hinspiels gilt es dabei natürlich die richtigen Schlüsse zu ziehen. An Selbstvertrauen jedenfalls sollte es den Sonnebergern angesichts ihrer aktuellen Serie nicht mangeln. Hoffentlich kann diese auch in Jena fortgesetzt und der siebte Sieg in Serie jahresübergreifend eingefahren werden. Es wäre zugleich das elfte Spiel in Folge ohne Niederlage.

Presse SHV

SHV intern

Free Joomla! template by L.THEME