1. Männer: Vorbericht zum letzten Heimspiel der Saison

Auf geht’s zum letzten Heimspiel

Handball, Thüringenliga Männer, 23. Spieltag, Vorbericht

Sonneberger HV – SG Könitz/Saalfeld 19 Uhr (SBBS-Halle)

Sonneberg. Am kommenden Samstagabend um 19 Uhr steht mit dem 23. Spieltag der vorletzte Spieltag der laufenden Thüringenligasaison 2016/2017 für die Thüringenligamänner des Sonneberger Handballvereins (SHV) auf dem Programm. Dabei empfängt man die SG Könitz/Saalfeld. Zugleich ist dies das letzte Heimspiel der ersten Männermannschaft vor einer langen, viermonatigen Pause.

Die Sonneberger Handballfans sollten den Samstag also noch einmal nutzen, bevor sie eine lange Zeit der Handball-Abstinenz vor sich haben. Aus Sicht des SHV wird man sich natürlich auf das letzte Spiel vorbereiten – sowohl sportlich als auch neben dem Parkett. Das obligatorische Freibier für alle Fans im Nachgang der Partie gehört dabei ja bereits zum Standard und wird auch diesmal wieder zur Verfügung gestellt. Die generelle Verpflegung wird selbstverständlich auf dem gleichen hohen Niveau wie immer angeboten! Die Zeit vor Spielbeginn möchte der SHV-Vorstand außerdem nutzen, um sich bei den fleißigen Helfern im Hintergrund zu bedanken.

Neben diesen Rahmenbedingungen soll aber natürlich auch noch einmal ordentlich Handballkost abgeliefert werden und das ist die Aufgabe von Spielertrainer Manuel Müller. Ob er selbst mit eingreift, lässt er sich wie gewohnt nicht entlocken, doch die Bedeutung der Partie ist ihm und seinen Mannen klar: „Natürlich gucken wir auch noch auf die Tabelle und die anderen Ergebnisse. Um unsere Minimalchance auf den Meistertitel zu bewahren, ist ein Heimsieg Pflicht“, fordert er von seinen Akteuren. „Aber daneben wissen wir natürlich auch, dass wir unsere Fans nach diesem Heimspiel lange nicht mehr sehen – und sie uns auch nicht!“ Was er damit meint, ist klar. Man will sich mit einem guten Eindruck in die Sommerpause verabschieden. Dabei zählt neben den beiden Punkten auch eine ansprechende Leistung. Sorgen muss sich Müller darüber aber wahrscheinlich gar nicht machen, denn zu Hause präsentierten sich seine Schützlinge in dieser Saison fast makellos. Zu meckern gab es kaum etwas. Ganze vier Punkte gab man in der heimischen Steinbacher Dreifelderhalle ab. Zwei davon jüngst gegen den aktuellen Spitzenreiter Ronneburg und zwei gleich zu Beginn der Saison gegen Jena. Ansonsten präsentierten sich die Spielzeugstädter immer von ihrer besten Seite. Dabei schlugen sie unter anderem den Thüringenmeister aus Mühlhausen in einem wahren Spitzenspiel vor riesiger Kulisse knapp aber verdient mit 25:24 und waren auch vor allem in den Derbys immer zur Stelle. Erinnert sei dabei zum Beispiel an den 30:18-Heimsieg gegen Werratal.

Ob es am kommenden Samstagabend ab 19 Uhr in der SBBS in Steinbach erneut zu einem solch hohen Heimsieg reicht, muss abgewartet werden. Favorit ist man gegen den Tabellenzehnten aus Könitz/Saalfeld aber natürlich schon. Und dieser Favoritenrolle will man aus den verschiedenen, bereits genannten Gründen auch gerecht werden. Personell sollte Coach Müller auf alle Spieler zurückgreifen können. Lediglich Martin Schleuchardt weilt noch zur Reha, macht dort aber auch erfreulich schnelle Fortschritte. Alle anderen brennen natürlich auf das letzte Heimspiel und wollen noch einmal ihr Können unter Beweis stellen.

Presse SHV

 

Blick auf den Gegner vom 23. Spieltag: SG Könitz/Saalfeld

Die Handballspielgemeinschaft der beiden Nachbarstädte aus Könitz und Saalfeld wurde bereits im Jahre 2007 gegründet und feiert demzufolge genauso wie der SHV in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum. Die SG Könitz/Saalfeld kann dabei sicherlich als ein Musterbeispiel betrachtet werden – zumindest was den Spielbetrieb im Männerbereich betrifft. Dort startet man mit insgesamt drei Mannschaften, doch auch eine Frauenmannschaft ist mittlerweile am Start und im Nachwuchsbereich hat man mit der Jugendspielgemeinschaft ebenfalls seit längerem einen vernünftigen Grundstein für die Zukunft gelegt.

Neben der Entwicklung des gesamten Vereins hat sicherlich auch die erste Männermannschaft einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht. Konnte man diese in den letzten Jahren getrost als klassische Fahrstuhlmannschaft bezeichnen, die für die Landesliga zu stark und für die Thüringenliga zu schwach ist, dürfte der Klassenerhalt in der laufenden Saison nur noch Formsache sein. Mit aktuell 14:28 Punkten und dem 10. Tabellenplatz hat man zumindest ideale Voraussetzungen, um seit langem einmal wieder länger als ein Jahr am Stück in Thüringens Handballoberhaus zu spielen. Maßgeblich dazu beigetragen hat mit Sicherheit die Heimstärke, die natürlich auch auf das Klebemittelverbot zurückzuführen ist. Doch daran allein kann man das nicht festmachen. Heimsiege, wie der deutliche 36:25-Erfolg gegen Werratal vor einem Monat, haben auch andere Ursachen. Die Kampfstärke ist eine davon. Damit hatten auch die Spielzeugstädter im Hinspiel so ihre Probleme, als man am Ende zwar verdient, aber dennoch nur knapp mit 24:22 gewann.

Presse SHV

 

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