1. Männer: Erster Heimsieg = Erste Punkte!

Erhofftes Erfolgserlebnis gelingt

Handball, Thüringenliga Männer, 3. Spieltag, Bericht

Sonneberger HV – HSV Apolda II 33:20 (15:8)

Sonneberg. Im dritten Anlauf gelingt der ersten Männermannschaft des Sonneberger Handballvereins (SHV) vor einer dürftigen Kulisse von nur rund 150 Zuschauern endlich der erste Saisonsieg. Mit dem HSV Apolda II, der MHV-Oberliga-Reserve, kam dazu ein regelrechter Aufbaugegner. Der 33:20-Heimsieg fiel auch in der Höhe verdient aus, obwohl das Endergebnis keinesfalls überwertet werden sollte.

Bei den Hausherren merkte man vor allem im ersten Durchgang noch die Verunsicherung der letzten Wochen. Diese konnte erst im zweiten Durchgang gänzlich abgelegt werden, nachdem Apolda auch kräftemäßig nachließ. Dann allerdings waren die Spielzeugstädter zur Stelle und zeigten ansehnliche Handballkost. Vor dem ersten großen Showdown in der kommenden Woche gelang also der erhoffte Befreiungsschlag. Doch was dieser Heimsieg wert ist, wird die Partie in der kommenden Woche zeigen. Dann geht es erstmals gegen einen Favoriten um die Thüringer Meisterschaft, dem HBV Jena, wo mit Sicherheit ganz andere Brötchen gebacken werden. Doch auf diese Partie wird man sich unter der Woche entsprechend vorbereiten, mit dem Heimsieg gegen Apolda legte man zumindest einen ordentlichen Grundstein.

Beim ersten Doppelpunktgewinn der noch jungen Saison ragte aus einer ordentlichen Sonneberger Mannschaft Marius Bondar mit 13 Toren (darunter 6/6 Strafwürfe) heraus. Aus dem Spiel heraus zeigte sich auch Moritz Weitz diesmal wieder in Spiellaune und lochte ebenfalls siebenmal ein. Vor allem im zweiten Durchgang, als er fünf seiner sieben Tore erzielte, glänzte er mit seiner Schnelligkeit. Im ersten Durchgang aber war doch noch spürbar Sand im Getriebe der Südthüringer, die sich jedoch nach dem 4:4 leicht absetzen konnten. Über die Stationen 10:6 und 11:8 steuerte man mit der 15:8-Halbzeitführung einem Heimsieg entgegen, der gegen schwächere Apoldaer allerdings auch eine Pflichtaufgabe war.

Den zweiten Durchgang nutzte man dann aber, um sich besser einzuspielen. Der Ball lief flüssiger durch die Reihen und es entwickelte sich eine Art Spielfreude, die es in dieser Saison bisher noch nicht gab. Und genau diese Art von Handball wird es nicht nur nächste Woche in Jena, sondern über die gesamte Saison hinweg brauchen, wenn man die selbstgesteckten ehrgeizigen Ziele noch erreichen will. Ein Doppelpunktgewinn bei einem der Meisterschaftsfavoriten wäre jedenfalls eine deutliche Ansage an die Konkurrenz.

Doch bis zum Duell gilt es sich die zweite Hälfte gegen Apolda noch einmal zu verinnerlichen. Nach dem Seitenwechsel ging es relativ schnell und die Fronten waren geklärt. Bereits nach 33 Minuten wurde erstmals eine Zehn-Tore-Führung bejubelt. Das 18:8 erzielte dabei Abwehrspezialist Andreas Schlücke mit einem seiner seltenen Tore. Nach dem eigenen 21:10 in der 39. Minute gönnte man sich auf Seiten der Gastgeber eine kurze Verschnaufpause, was die Gäste prompt zur Ergebniskosmetik nutzten (22:15). Nach gut 50 gespielten Minuten besorgte Neuzugang George-Alexandru Cadar mit seinem fünften Treffer aber wieder das Zehn-Tore-Polster (27:17). Die letzten zehn Spielminuten plätscherte die Partie dann gemütlich aus, Apolda traf noch dreimal und die Hausherren konnten sechs weitere Treffer erzielen und am Ende einen 33:20-Heimerfolg feiern.

Presse SHV

Sonneberg: Liptak, Thomas; Boseckert (1), Müller, Bondar (13/6), Schlücke (1), Weitz(7), Benak (3), Cadar (5), Oehrl, Zimmermann, Ignat (2), Rehm (1)

Strafwürfe: Sonneberg: 6/6, Apolda: 6/6
Zeitstrafen: Sonneberg: 6, Apolda: 11+1RK
Disqual.: Schmidt (Apolda, 58. Min., 3x2 min)
Zuschauer: 150

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