1. Männer: Auf zur nächsten Reise

Devise: Favoritenrolle gerecht werden und Serie ausbauen

Handball, Thüringenliga Männer, 6. Spieltag, Vorbericht

SV Aufbau Altenburg – Sonneberger HV Sa. 20 Uhr

Sonneberg. Acht Spiele, null Punkte. Die Bilanz des kommenden Gegners der Spielzeugstädter Thüringenligahandballer ist ernüchternd und enttäuschend. Für den Aufsteiger aus der Landesliga aus Altenburg gab es im bisherigen Saisonverlauf noch keinen einzigen Punktgewinn. Allein deshalb ist die erste Männermannschaft des Sonneberger Handballvereins (SHV) klarer Favorit – auch wenn der eigene Saisonstart ebenfalls weniger zufriedenstellend war.

Im Gegensatz zu Altenburg haben sich die Südthüringer aber nach zwei Auftaktpleiten gefangen und konnten mittlerweile drei Siege in Serie einfahren. Die beiden Heimerfolge gegen Apolda (33:20) und Behringen/Sonneborn (40:27) fielen dabei hoch, der Auswärtssieg in Jena (23:22) umso dramatischer aus. Man scheint in der Spielzeugstadt mittlerweile auf Kurs zu liegen und rechtzeitig zu den Topspiel-Wochen fit zu sein. Doch genau deshalb, gilt es Altenburg nicht zu unterschätzen. Dann kann die eigene Siegesserie auch ausgebaut werden.

Betrachtet man deren bisherige Ergebnisse, fällt auf, dass sie gerade gegen die Spitzenmannschaften meistens gut mitgehalten haben. So verloren sie gegen Hermsdorf hauchdünn mit 30:31, in Ronneburg auch nur knapp mit 28:31 und auch gegen Werratal eher unglücklich mit 34:36. Höhere Pleiten setzte es freilich auch, doch gewarnt sollte man im Sonneberger Lager auf jeden Fall sein.

Dort will man sich jedoch gar nicht groß mit den Ergebnissen der Vergangenheit aufhalten. Die eigene Leistung muss stimmen, dann gewinnt man auch in Ostthüringen. Vor allem die Abwehrarbeit war zuletzt das Prunkstück. Trainer Konstantin Selenow, der vor der Saison nach Sonneberg zurückwechselte, lobte jüngst erst noch einmal die Leistung aus dem Jena-Spiel, die bisher beste Saisonleistung. „Wie wir dort in der Abwehr gearbeitet haben, war sehr gut. Das war das Beste, was ich bisher hier gesehen habe. Und wenn wir so weiterarbeiten, haben es alle Gegner schwer.“ Natürlich ist auch ihm bewusst, dass nicht stets und ständig eine derartige Leistung stabil abgerufen werden kann. Aber im zurückliegenden Heimspiel gegen Behringen/Sonneborn knüpfte man zumindest im ersten Durchgang an diese Leistung an. Die zweite Hälfte war dann eher Show-Laufen, weil das Spiel entschieden war.

Doch genau mit dieser Einstellung und dieser Einsatzbereitschaft muss man auch in Altenburg auftreten, denn kehrt man mit einem Doppelpunktgewinn heim und kann sich den folgenden fünf Spitzenspielen in Serie mit dem nötigen Selbstvertrauen stellen!

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