1. Männer: Vorbericht zur Auswärtsfahrt nach Ziegelheim

Doppelte Wiedergutmachung ist angesagt

Handball, Thüringenliga Männer, 14. Spieltag, Vorbericht

LSV Ziegelheim – Sonneberger HV Sa. 17:30 Uhr

Sonneberg. Für die Thüringenligamänner des Sonneberger Handballvereins (SHV) steht am kommenden Samstag das zweite Auswärtsspiel in Folge auf dem Programm. Bei der Reise nach Ziegelheim wollen bzw. müssen die Männer um das Trainerduo Manuel Müller und Konstantin Selenow in gewisser Weise doppelte Wiedergutmachung betreiben.

Da wäre zum einen das Hinspiel. Damals verloren die Südthüringer schon etwas überraschend am eigenen zweiten Spieltag gegen eine arg dezimierte Ziegelheimer Mannschaft in eigener Halle mit 29:30 und machten damit zugleich den Saisonfehlstart perfekt. Bereits die erste Partie der neuen Saison ging bekanntlich in Saalfeld in die Hose. Zumindest die Scharte konnten die SHV-Männer ausmerzen, als sie das jüngste Heimspiel gegen Saalfeld gewannen. Nun gilt es außerdem die Schmach aus dem Hinspiel gegen Ziegelheim zu egalisieren.

Doch wie, wenn das noch nicht genug wäre, leistete man sich in der Vorwoche den nächsten Ausrutscher und verlor überraschend, aber nicht unverdient in Goldbach. So gilt es am kommenden Samstagabend nicht nur die Hinspiel-Pleite gegen Ziegelheim, sondern auch die jüngste Niederlage in Goldbach auszugleichen. Die Spielzeugstädter sollten also sowohl mit gehörig Wut im Bauch als auch dem nötigen Respekt gen Ostthüringen reisen.

Dass es im Wieratal nicht einfach ist, zu gewinnen, weiß Coach Selenow sogar noch aus seiner eigenen aktiven Sonneberger Zeit. Und ein Blick auf die bisherigen Saisonresultate der Ziegelheimer – vor allem in eigener Halle – bestätigen diesen Eindruck. Gegen die Topteams der Thüringenliga mussten sich die kommenden Gastgeber fast ausnahmslos nur sehr knapp geschlagen geben. So verlor man gegen Ronneburg 26:28 und gegen Jena 28:31. Hermsdorf dagegen ging nahezu unter und verlor selbst mit 27:33 in der Wieratalhalle, die sich auch schnell zu einer „Wieratal-Hölle“ entwickeln kann, wenn die Hausherren die eigenen Fans mit guter Handballkost verwöhnen. Eines jedenfalls kennt man in Ziegelheim nicht und das ist das Wort „aufgeben“. Darauf können sich die Südthüringer mit Sicherheit einstellen.

Und für die gilt sowieso: Verlieren verboten – zumindest, wenn man weiterhin gute Karten auf den Meistertitel haben will. Die höchste Liga des Freistaats ist an sich recht ausgeglichen und so tummeln sich um die Tabellenspitze mit Jena (22:6 Punkte), Werratal (22:8), Mühlhausen (21:9), Eisenach (20:8), Ronneburg (19:11), Hermsdorf (17:11) und eben Sonneberg (20:6) aktuell insgesamt gleich sieben Teams, die in Schlagdistanz liegen. Auf dem folgenden achten Platz rangiert übrigens Ziegelheim mit 16:14 Punkten und dies sollte der letzte und vielleicht entscheidende Fingerzeig sein, dass es mit der nötigen und richtigen Einstellung und Konzentration in diese schwere Auswärtspartie geht.

Presse SHV

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