1. Männer: Nächste schwere Auswärtsaufgabe in Eisenach

Nächster Auswärts-Hammer wartet

Handball, Thüringenliga Männer, 19. Spieltag, Vorbericht

ThSV Eisenach II – Sonneberger HV So. 16 Uhr (Busabfahrt: 12.30 Uhr)

Sonneberg. Sonnebergs Thüringenligahandballer müssen am kommenden Sonntag die nächste ganz schwere Auswärtsaufgabe lösen, denn es geht in der Wartburgstadt gegen die Bundesligareserve des ThSV Eisenach. Das Spiel beginnt dabei zur typischen, sonntäglichen Anwurfzeit um 16 Uhr in der altehrwürdigen Handballarena „Werner-Aßmann-Halle“. Als besonderes Highlight für die schwierige Auswärtspartie hat man sich auf Seiten des Sonneberger Handballvereins (SHV) etwas Besonderes einfallen lassen. Diesmal besteht wieder die Möglichkeit, das Team im gemeinsamen Mannschafts- und Fanbus zu begleiten und zu unterstützen. Dies kann sicherlich ein entscheidender Punkt werden bei der Mission, die nächsten beiden Auswärtspunkte einzufahren.

Für die Spielzeugstädter hat diese Partie mit Sicherheit die größere Bedeutung, als für die Wartburgstädter. Doch diese werden deswegen keinesfalls mit weniger Motivation an den Start gehen. Die Südthüringer sollten sich auf ihrem weiteren Weg im Saisonendspurt allerdings keinen weiteren Fehler erlauben, denn eine neuerlicher Niederlage dürfte die Chancen auf den Meistertitel vernichten. Der Druck liegt als zweifelsohne bei den Mannen um Spielertrainer Manuel Müller. Er und sein Trainerkollege Konstantin Selenow hoffen dabei darauf, dass sich das Lazarett der angeschlagenen, kranken und verletzten Spieler bis zum Wochenende etwas lichtet. „Gegen Altenburg konnten wir sicherlich auch mit einer dezimierten Mannschaft bestehen. In Eisenach aber brauchen wir jeden Mann mit vollem Einsatz, um etwas Zählbares mitnehmen zu können“, ist sich Müller bewusst und schwört sein Team unter der Woche auf die bevorstehende Aufgabe ein.

In Eisenach dagegen hat man zwar rein rechnerisch noch Chancen, faktisch aber wohl mit der Meisterentscheidung nichts mehr zu tun. Entsprechend frei können die Jungs von der Wartburg aufspielen. Bei den Westthüringern stellt sich eher die Frage, welche Kräfte für den Abstiegskampf in der zweiten Handballbundesliga gebraucht werden bzw. welche Spieler für die Reserve freigegeben werden. Die Motivation dürfte bei den Hausherren aber unabhängig davon groß genug sein. Den Saisonstart gestaltete man nämlich nahezu perfekt und kassierte nach einem 24:24-Remis in Hermsdorf am dritten Spieltag, erst am neunten Spieltag die erste Niederlage. Das aber ausgerechnet in Sonneberg. 35:30 hieß es damals aus Sicht der Südthüringer. Für Eisenach war dies nach Erfolgen unter anderem gegen Ronneburg (31:29), im Werratal (33:24) und gegen Mühlhausen (29:28) der erste richtige Dämpfer. Danach setzte es gleich noch eine 31:34-Heimpleite gegen Suhl und der sehr gute Saisonstart war etwas getrübt. Im letzten Spiel vor Weihnachten folgte noch eine 31:39-Heimniederlage gegen Jena. Für die eigenen Ansprüche war der Auftakt ins neue Spieljahr sicherlich auch nicht optimal, denn in Behringen spielte man lediglich remis (30:30), musste sich in Ronneburg mit 29:36 geschlagen geben und verlor zu Hause auch noch gegen Hermsdorf mit 30:31. Einer weiteren 23:30-Pleite in Mühlhausen stehen allerdings auch vier weitere Pflichtsiege gegenüber, weshalb die Bilanz der Wartburgstädter dennoch ganz passabel ist. Mit 26:14 Punkten liegt man aktuell auf dem sechsten Rang, hat die Medaillenränge aber fest im Blick. Ob es für einen noch größeren Sprung nach oben in der Tabelle am Saisonende reicht, entscheidet natürlich auch die Partie am kommenden Sonntag.

Weiter oben, nämlich theoretisch nach Minuspunkten betrachtet auf dem zweiten Tabellenplatz, stehen die Spielzeugstädter und für die heißt es einmal mehr auch diesmal in der Höhle des Löwen zu bestehen. Die Unterstützung von den Rängen sollte den SHV-Mannen jedenfalls sicher sein. Der gemeinsame Mannschafts- und Fanbus fährt am Sonntag um 12.30 Uhr auf dem Lidl-Parkplatz an Sonnebergs Innenstadttangente (Kosten 5€ pro Person).

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