1. Männer: Vorbericht zum Auswärtsspiel in Behringen

Nach dem Nackenschlag geht’s zum Unbequemen

Handball, Thüringenliga Männer, 7. Spieltag, Vorbericht

Sonneberg. Nachdem es in den zurückliegenden beiden Spielen doch sehr ärgerlich und unglücklich anstatt möglicher vier insgesamt nur einen Punkt gab, wartet am kommenden Samstag gleich der nächste unbequeme Gegner auf die Thüringenligamänner des Sonneberger Handballvereins (SHV). Das liegt allerdings nicht daran, dass die in Thüringen bestens bekannten Stegner-Brüder mittlerweile gemeinsam bei der Spielgemeinschaft aus Behringen und Sonneborn aktiv sind, sondern vielmehr an der Tatsache, dass es sich um einen unbequemen, weil kaum ausrechenbaren Gegner handelt.

Mit Michael Stegner-Guillaume und André Stegner stehen dabei zudem zwei Routiniers bereit, die Spiele auch schon alleine entscheiden konnten. Nunmehr ist es in Behringen/Sonneborn aber auch schon länger nicht mehr so, dass ein Name wie Christopher Kohls alleine Gefahr ausstrahlt. Vielmehr als Team wissen die Mittelthüringer immer wieder zu überzeugen. Kohls war in Behringen einst das, was Martin Blechschmidt in Sonneberg war. Doch wie auch in Sonneberg haben sich in Behringen die Zeiten geändert. Der Unterschied liegt nur darin, dass man sich in Südthüringen eher an der Tabellenspitze orientiert und sich in Sonneborn dagegen zumeist genügend Abstand zu den Abstiegsrängen wünscht. Das wiederum gelingt in der Regel souverän, was vor allem auch an der Heimstärke liegt. Einerseits das bei Handballern so geliebte, aber dort verbotene Klebemittel und andererseits das frenetische Publikum sind dabei die größten Pfunde in der Behringer Waagschale.

In der aktuellen Saison kann man mit den bisherigen Ergebnissen jedoch noch nicht ganz zufrieden sein. Lediglich ein überzeugender Heimsieg gegen Ronneburg (34:26) und ein 24:24-Remis in Suhl stehen zu Buche. Ansonsten setzte es zu Hause gegen Mühlhausen (26:29) und im Werratal (19:28), in Hermsdorf (25:38), Eisenach (25:36) und Ziegelheim (31:35) jeweils Pleiten. Man bemerkt allerdings auch, dass bereits fünf Auswärts- und erst zwei Heimspiele absolviert wurden. Umso mehr werden die Jungs auf das anstehende Heimspiel und den möglichen Doppelpunktgewinn brennen. Darauf jedenfalls können sich die Spielzeugstädter einstellen, denn auch ein gewisser Druck lastet bereits auf den Behringern.

Doch diesen Druck spüren auch die Sonneberger. Mit 8:4 Punkten ist sicherlich noch nichts verloren, doch großartig mehr Punkte dürfen nicht mehr abgegeben werden, wenn man zum aktuellen und verlustpunktfreien Spitzenreiter Bad Blankenburg Tuchfühlung halten will. Die letztwöchige, hauchdünne 27:28-Niederlage gegen eben jenen Spitzenreiter wurmt dabei sicherlich noch genauso wie das 29:29-Remis aus der Vorwoche in Suhl. Dort verlor man in der Schlusssekunde noch den bereits sicher geglaubten zweiten Punkt und zu Hause gegen Bad Blankenburg hatte man in der Schlussminute noch die Chance auf zumindest einen Punkt. Am Ende steht jedoch lediglich ein Punkt aus den letzten beiden Spielen und betrachtet man das Zustandekommen, kann man zwar einerseits von Pech, aber andererseits vielleicht auch von zu großem Nervenflattern sprechen. Das wiederum sollte in Behringen abgelegt werden, denn ansonsten wird es auch dort noch schwerer, Punkte zu entführen. Wie dem auch sei. Der Bedeutung dieser Partie ist man sich im Sonneberger Lager bewusst und wird die Mannschaft entsprechend darauf vorbereiten. Los geht’s in der Behringer Hainich-Sporthalle am Samstag um 17 Uhr.

Presse SHV

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