1. Männer: Vorbericht zum ultimativen Spitzenspiel

Absolutes Spitzenspiel zur Prime-Time

Handball, Thüringenliga Männer, 18. Spieltag, Vorbericht

HSV Bad Blankenburg – Sonneberger HV Sa. 19:30 Uhr (Busabfahrt: 17:00 Uhr)

Sonneberg. Am kommenden Samstagabend treffen die beiden derzeit besten Handballmannschaften der Thüringenliga aufeinander. Das Spiel zwischen dem Spitzenreiter aus Bad Blankenburg und dem ärgsten Verfolger auf dem zweiten Tabellenplatz aus Sonneberg beginnt um 19:30 Uhr in der „Guts-Muths-Sporthalle“ in Bad Blankenburg und kann getrost als wahres Spitzenspiel bezeichnet werden. Die Favoritenrolle gehört zwar eindeutig Bad Blankenburg, doch damit ist auch ein höherer Druck verbunden, denn alles andere als ein Sieg für die Gastgeber, wäre kontraproduktiv für das Erreichen des erklärten Ziels: Meistertitel und damit verbundener Aufstieg.

Und darin könnte auch die Chance für die Spielzeugstädter liegen. Die Südthüringer können ohne großen Druck aufspielen und dürften nach der aktuellen Siegesserie auch nur so vor Selbstvertrauen strotzen. Der 27:25-Heimerfolg der Vorwoche im Südthüringenderby gegen die SG Suhl/Goldlauter war der neunte Sieg in Serie. Überhaupt gab es in der bisherigen Saison nur zwei hauchdünne Pleiten. Eine setzte es im Hinspiel gegen Bad Blankenburg zu Hause, als man mit 27:28 verlor und die zweite Niederlage kassierte man in Mühlhausen – ebenfalls hauchdünn mit 29:30. Durch zwei weitere Unentschieden (in Eisenach 35:35 und in Suhl 29:29) beläuft sich das Sonneberger Punktekonto aktuell auf 28:6 Punkte. Das ist der beste Wert seit langer Zeit zu diesem Zeitpunkt der Saison. Doch es gibt auch in dieser Saison wieder eine Mannschaft, die noch besser ist: Der HSV Bad Blankenburg.

Nach der letzten Saison direkt aus der dritten Bundesliga in die Thüringenliga abgestiegen, ist das erklärte Ziel der Kurstädter der direkte Wiederaufstieg, zumindest in die Mitteldeutsche Oberliga. Dafür verstärkte man sich gezielt bzw. hielt Teile der Mannschaft beisammen. Trainer Igor Ardan hat zumindest personell alles da, was es zum sportlichen Erfolg braucht. Die Aufgabe des ehemaligen, gefährlichen Linkshänders ist es, die Topspieler auch zu einer guten Mannschaft zu formen. Im bisherigen Saisonverlauf ist ihm das eindrucksvoll gelungen. Ohne auf die Ergebnisse im Detail zu schauen, kann man dies bei einer Punkteausbeute von 30:2 Punkten jedenfalls mit Fug und Recht behaupten. Auch die erzielten Tore bzw. Tordifferenz sprechen eine klare Sprache. 509:381 Tore (+128 Tore) sind schon eine Hausnummer, auch wenn sich die Spielzeugstädter bei einem Spiel mehr und 559 erzielten und 472 bekommen Toren nicht verstecken brauchen.

Doch vor allem der zweite Wert ist es, der entscheidend sein wird. Bad Blankenburg bekam in dieser Spielzeit lediglich 23,8 Gegentore pro Spiel und erzielte selbst durchschnittlich 31,8 Tore. Die Sonneberger um ihren Kapitän und aktuell Führenden der Torschützenliste, Marius Bondar, erzielten bisher selbst auch gar 32,9 Tore pro Spiel – kassierten aber eben auch 27,8 Gegentore. Statistik hin oder her. Wichtig wird es sein, die Abwehr in Verbindung mit den Torhütern auf Topniveau zu bringen, dann könnte auch eine Überraschung in Bad Blankenburg möglich sein. Das der Gastgeber und Spitzenreiter nicht unschlagbar ist, bewies eine andere Südthüringer Mannschaft. Im Werratal unterlagen die Kurstädter mit 28:30. Doch ob sie sich zu Hause die Butter vom Brot nehmen lassen, muss man abwarten. Damit zumindest die Unterstützung von den Rängen her für die Spielzeugstädter passt, entschloss man sich kurzfristig einen gemeinsamen Mannschafts- und Fanbus einzusetzen. Dieser fährt ab Samstag um 17:00 ab Lidl-Parkplatz Sonneberg.

Presse SHV

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