Ausblick für alle SHV-Teams

Handballer blicken in die Zukunft

Sonneberg. So richtig mag man im Lager des Sonneberger Handballvereins (SHV) noch nicht an den Fortgang der Saison glauben. Für die Nachwuchsabteilung und die zweite Männermannschaft soll es bereits in der kommenden Woche wieder mit dem Spielbetrieb weitergehen. „Ich habe bisher nichts Gegensätzliches gehört, aber bei der aktuellen Pandemie-Entwicklung kann ich mir nur schwer vorstellen, dass wir nächste Woche wieder in den Spielbetrieb einsteigen“, gibt sich Christian Bartl zurückhaltend. Er trainiert die zweite Männermannschaft, die zwar vor zwei Jahren eine Spielgemeinschaft mit Mengersgereuth-Hämmern eingegangen ist, bisher aber lediglich drei Punktspiele in den beiden Spielzeiten absolvieren konnte. „Klar wollen wir spielen und wir können auch die geforderte 2G-Regel erfüllen“, gibt sich Bartl kämpferisch, mir fehlt aktuell allein der Glaube daran. Neben den Männern kümmert sich Bartl seit einem halben Jahr auch verstärkt um den Nachwuchs. Mit seinen alten Weggefährten (Paul Dietrich und Martin Blechschmidt) versucht man derzeit bei den Jüngsten wieder eine Mannschaft aufzubauen. Training für die Minis (ab 6 Jahre) findet derzeit am Freitagnachmittag von 16 bis 17:30 Uhr in der Wolkenrasensporthalle statt. Gleichzeitig weilt auch Steve Kroll mit den etwas älteren Kindern in der Halle. Wer also Lust hat mal in den Handballsport hinein zu schnuppern, ist herzlich willkommen. Kinder, die am schulischen Testregime teilnehmen, erfüllen dabei die geforderte 3G-Regel für den Trainingsbetrieb.

Christian Bartl

 

Für die erste Männermannschaft dagegen steht der Punktspielstart in der Mitteldeutschen Oberliga noch etwas länger aus. Geplant ist aktuell das erste März-Wochenende. Hintergrund ist die Vorbereitungszeit. Während Mannschaften in Thüringen und Sachsen-Anhalt seit der Saisonunterbrechung Mitte November weiterhin trainieren konnten, war die Nutzung von Sporthallen im Amateurbereich im Freistaat Sachsen untersagt. Die betroffenen Teams mussten sich also mit unkonventionellen Methoden versuchen fit zu halten. „Freilich würden wir lieber spielen, sind aber zumindest froh, dass der Trainingsbetrieb aufrechterhalten werden konnte“, zeigt sich Sonnebergs Spielertrainer Manuel Müller dankbar. Für ihn sollte es ja eine besondere Saison werden, will er doch zumindest die aktiven Handballschuhe an den sprichwörtlichen Nagel hängen. Und so hofft er aus doppeltem Grund auf eine Fortsetzung der Saison. Der aktuelle Plan für die vierthöchste Spielklasse Deutschlands sieht aktuell wie folgt aus: Ab Anfang März soll die Hinrunde zumindest fertig gespielt werden. Anschließend gibt es eine Art Play-Offs. Dabei spielen die ersten acht Mannschaften gegeneinander um den Aufstieg, die restlichen sieben Teams ermitteln untereinander die Absteiger. Für die Spielzeugstädter kann und wird es nur darum gehen, möglichst viele Punkte mit in die Play-Off-Runde zu nehmen und sich dort gut zu präsentieren, um den Abstieg zu verhindern.

Dabei helfen soll neben Howard Martinsen, der bereits im November letzten Jahres im Trikot der Südthüringer auflief, ein weiterer Neuzugang auf der Torhüterposition: Borys Kryuchkov. Unschwer zu erkennen, es handelt sich um einen Ukrainer, der aus der Talentschmiede von Saporoschje kommt – jene Mannschaft aus der auch Sonnebergs Trainer Konstantin Selenow Mitte der 90er Jahre den Weg nach Deutschland fand. Kryuchkov spielte derzeit allerdings in Griechenlands erster Liga und überzeugte nicht nur dort mit seinem Gardemaß von 2,00 Meter Körpergröße. Sonnebergs ehemaliger Torhüter und Vereinsvorsitzender Alexander Ebert zeigte sich erstaunt, ob der Wendigkeit und Schnelligkeit, trotz der Körpergröße. Der dritte im Bunde zwischen den Pfosten bleibt Tizian Bittermann, der aus privaten Gründen aber nur noch sporadisch trainieren kann und dies bereits frühzeitig mit den Offiziellen abgesprochen hat.

  

 

 

Man darf also gespannt sein und darauf hoffen, dass auch Zuschauer wieder den Weg in die heimische Sporthalle finden.  Denn einen weiteren Neuzugang für den Rückraum kündigte Coach Müller bereits an, ohne sich aber zu sehr in die Karten schauen zu lassen.

Presse SHV

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