1. Männer: Vorbericht zum Südthüringenderby

Handball, Thüringenliga Männer, 8. Spieltag, Vorbericht

HSG Suhl – Sonneberger HV Sa. 19.30 Uhr (Busabfahrt: 17 Uhr)

Doppeltes Südthüringenderby

Sonneberg. Wenn am kommenden Samstag die Handballmannschaften aus Suhl und Sonneberg aufeinandertreffen, gibt es gleich zwei Südthüringenderbys. Bereits um 17.15 empfängt dabei die Thüringenligareserve aus Suhl die zweite Männermannschaft aus Sonneberg. Im Anschluss daran messen sich beide Thüringenligisten selbst ab 19.30 Uhr in der Suhler Wolfsgrube.

Dabei könnten die Vorzeichen beim Kräftemessen der beiden ersten Herrenteams kaum unterschiedlicher sein. Sonneberg strebt stark nach oben, Suhl dagegen ist in dieser Saison noch überhaupt nicht in Tritt gekommen. Lediglich einen Sieg (27:25 gegen Erfurt) konnten die Männer von Neu-Trainer Jacek Mularcyzk in den bisherigen sechs Saisonspielen feiern und rangieren deshalb mit 2:10 Punkten auf dem vorletzten Tabellenrang. An sich ist die Mannschaft jedoch, bis auf den Abgang von Sascha Kleint, im Gros zusammen geblieben. Umso erstaunlicher ist der schwache Saisonstart. Die Ursachen dafür scheinen schnell gefunden, denn das einstige Prunkstück der Waffenstädter, deren Abwehr, funktioniert bisher noch gar nicht. Im Durchschnitt kassierten sie gut 28 Gegentreffer und erzielten dagegen im Angriff durchschnittlich nur 24 Tore. Das ist aktuell der schlechteste Wert der Thüringenliga, doch so schlecht sind die Reihen der Suhler gewiss nicht besetzt. Es dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, wann die Mannen um Kapitän Remo Gerstenberg wieder zur alten Form finden. Viel Zeit dürfen sie sich damit jedoch nicht mehr lassen, sonst könnte bereits sehr früh in der Saison das Abstiegsgespenst zu spuken beginnen.

Auf Seiten der Sonneberger hofft aber natürlich darauf, dass die Gastgeber mit dem Siegen am Samstag noch nicht beginnen. Vielmehr wollen die Spielzeugstädter ihre eigene Siegesserie ausbauen und den fünften Erfolg in Serie feiern. Um den dritten Auswärtserfolg einfahren zu können bedarf es jedoch einer konzentrierten Leistung über die gesamte Spielzeit, denn aufgegeben haben sich die Suhler noch nie. Mit der nötigen Einsatzbereitschaft und Leidenschaft aber können die Schützlinge von Spielertrainer Manuel Müller ihrer Favoritenstellung gerecht werden. Der lockere Aufgalopp vergangene Woche gegen Erfurt (40:22) dürfte dabei das Selbstvertrauen genauso gestärkt haben, wie der souveräne Erfolg in Jena (29:24) in der Vorwoche. Und genau an diese Leistungen muss angeknüpft werden – mit genügend Selbstvertrauen, aber ohne Überheblichkeit. Wie schnell es in Suhl gehen kann, dass man sich auf der Verliererstraße wieder findet, wissen die Sonneberger nur zu gut. Doch dafür wird sich Coach Müller sicher einige Spielvarianten parat legen. An den Wechselalternativen auf der Bank jedenfalls sollte es nicht scheitern, denn bis auf Mike Weißbrodt dürften alle weiteren 14 Spieler parat stehen.

Gerade in derartigen Südthüringenderbys ist die Unterstützung von den Rängen natürlich besonders wichtig und deshalb besteht auch diesmal natürlich wieder eine Mitfahrgelegenheit für Fans im Mannschaftsbus. Los geht’s um 17 Uhr vom Sonneberger Lidl-Parkplatz.

Presse SHV

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