1. Männer: Vorbericht zum Pokal in Apolda

Handball, Amateurpokal Männer, Halbfinale, Vorbericht

HSV Apolda – Sonneberger HV Sa. 17 Uhr

Pokalduell beim letztjährigen Meister

Sonneberg. Mit einem leichten Kopfschütteln kann man die Pokalansetzungen des kommenden Wochenendes eventuell doch kommentieren, denn beide Sonneberger Männerteams müssen sich in ihren jeweiligen Pokalwettbewerben gegen die jeweiligen Vertretungen aus Apolda beweisen. Das kuriose dabei ist nur, dass die erste Mannschaft (Amateurpokal) auswärts und die zweite Mannschaft (Landespokal) zeitgleich zu Hause spielt. Beide Spiele starten um 17 Uhr und bei beiden Duellen sind die Sonneberger Mannschaften klarer Außenseiter.

Für die Thüringenligamänner geht es dabei zum Meister und Aufsteiger der zurückliegenden Saison. Recht souverän stiegen die Männer um Trainer Frank Ihl bekanntlich in die Mitteldeutsche Oberliga auf und sicherten sich anschließend gar noch den Amateurpokaltitel. Dieser berechtigt zur Teilnahme am Mitteldeutschen Pokal. Der Gewinner daraus hat dann noch die Möglichkeit zwei weitere Pokalturniere zu gewinnen, um sich so bis nach Hamburg zu werfen. Der gesamt-deutsche Gewinner des Amateurpokals wird dort als Vorspiel des Final Four-Turnier des DHB-Pokals ermittelt. Doch so viel zur Theorie.

Apolda verstärkte sich nach dem Aufstieg gezielt und hat vor allem mit Juraj Petko und Michael Mrozek aus Bad Blankenburg einen enormen Qualitätssprung innerhalb der Mannschaft verzeichnen können. Nach acht Spielen rangieren sie zwar überraschend, aber nicht unverdient auf dem zweiten Tabellenrang und haben nach zwei Remis am vergangenen Wochenende die erste Niederlage überhaupt einstecken müssen. Doch mit den vorgelegten 12:4-Punkten wurde ein hervorragender Grundstein dafür gelegt, den Klassenerhalt schnellstmöglich sichern zu können. Aus dieser Sicht dürfte die Partie am Samstagabend eine klare Angelegenheit werden. Doch Pokalbegegnungen haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze und auch das Duell Apolda gegen Sonneberg versprach zumindest in der zurückliegenden Spielzeit immer viel Spannung. Erinnert sei dabei daran, dass die Spielzeugstädter zweimal drauf und dran waren die favorisierten Gastgeber zu stürzen. Aber eben nur fast. Beim Pokalduell in der vergangenen Spielzeit scheiterte Martin Blechschmidt Sekunden vor dem Ende am Apoldaer Torhüter, sodass es doch in die Verlängerung ging, welche Apolda dann für sich entschied. Im Punktspiel zwei Wochen später überraschten die Südthüringer erneut, führten kurz vor Schluss mit 19:14, mussten sich am Ende aber doch noch mit einem 20:20-Remis zufrieden geben. Diese älteren Ergebnisse und auch die aktuelle Siegesserie mit fünf Erfolgen am Stück stimmt die Verantwortlichen in Sonneberg zumindest optimistisch, sich in Apolda vernünftig präsentieren zu können. Da die Reise zum Pokalspiel nur mit Kleinbussen organisiert wird, besteht diesmal leider keine  Mitfahrgelegenheit für Fans.

Presse SHV

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