1. Männer: Bericht zur Pokalpleite

Handball, Amateurpokal Thüringen, 3. Runde (Halbfinale), Bericht

HSV Apolda – Sonneberger HV 37:26 (19:12)

Deutliche Pokalschlappe in Apolda

Sonneberg/Apolda. Mit einer deutlichen 37:26-Schlappe kehrten Sonnebergs Thüringenligahandballer in der vergangenen Samstagnacht aus Apolda zurück. Beim letztjährigen Thüringenmeister und aktuellen Tabellenzweiten der Mitteldeutschen Oberliga gab es für die Südthüringer nichts zu holen - und dabei agierten die Gastgeber keineswegs in Bestbesetzung. Doch die Spielzeugstädter fanden im Gegensatz zur letzten Saison nicht so gut in die Partie und mussten bereits Mitte der ersten Hälfte abreisen lassen. An der Unterstützung von den Zuschauerrängen lag das jedoch nicht, denn erneut machte sich ein kleines Häufchen Sonneberger Fans privat auf den Weg, um die Mannschaft zu unterstützen!

Das Spiel begann mit einer Schweigeminute für alle Opfer des schockierenden, feigen terroristischen Attentats von Paris in der zurückliegenden Nacht.

Spielertrainer Manuel Müller stand dabei von Beginn an zumindest in der Deckung mit auf der Platte. Durch die Ausfälle von Pit Poser (Bindehautentzündung) und Andreas Schlücke (Schulterprobleme) waren die Alternativen begrenzt. Müller wechselte mit Heiko Jäckel zwischen Angriff und Abwehr. Ansonsten gab es keine Wechsel, um schnellstmöglich den Deckungsverband stellen zu können. Anfänglich funktionierte das noch recht, doch im Laufe der ersten Halbzeit schlichen sich immer wieder Fehler ein. Und nicht nur hinten kam man immer wieder zu spät, auch vorne stotterte der Angriffsmotor. Dabei waren mit Moritz Weitz, Philipp Oehrl, Thorsten Zimmermann, Heiko Jäckel, Martin Schmidt und Tom Rehm eigentlich alle an Bord. Doch so richtig ins Laufen kam keiner und so zogen die Hausherren bis zur Pause von 12:10 über 16:10 auf 19:12 davon.

Nach dem Seitenwechsel probierte es Müller mit Martin Blechschmidt anstatt Oehrl im linken Rückraum und Alexander Ebert ersetzte Nils Thomas im Tor, doch auch diese beiden konnten das Ruder nicht mehr herumreisen. Eine erneute Umstellung zur Mitte der zweiten Hälfte, bei der auch Müller im Angriff mit auflief, brachte ebenfalls nur bedingt eine Verbesserung. Und so zogen die höherklassigen Apoldaer ihre Kreise und waren beim 25:15 erstmals mit zehn Toren enteilt. Bei diesem Vorsprung pegelte sich der Spielverlauf nun auch ein, wobei eben keine Mannschaft mehr als nötig tat. Die Spielzeugstädter akzeptierten die Niederlage und hielten diese zumindest im Rahmen und die Gastgeber verwalteten souverän den eigenen Vorsprung. Ohne große Vorkommnisse plätscherte der zweite Durchgang nun vor sich hin und Apolda siegte am Ende sicherlich auch in der Höhe verdient mit 37:26 und zog damit ins Finale um den Thüringer Amateurpokal ein.

Für die Südthüringer bleibt am Ende die Erkenntnis, dass der Weg in die Mitteldeutsche Oberliga noch ein sehr langer und weiter sein wird. Und sollte dies überhaupt gelingen, wäre es unter derzeitigen Gesichtspunkten noch schwieriger, die Klasse auch halten zu können. Doch das vorrangige Ziel für die Sonneberger ist und bleibt immer das nächste Spiel, welches wie immer erfolgreich gestaltet werden soll. Dazu empfangen die Spielzeugstädter am kommenden Samstag in eigener Halle den Aufsteiger aus Weimar.

Presse SHV

Sonneberg: Thomas, Ebert; Schmidt (3), Boseckert (2), Müller (2), Jäckel (1), Weitz (4/1), Oehrl (2), Blechschmidt (5/2), Zimmermann (2), Rehm (5)

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