1. Männer: Bericht zum Heimsieg gegen Weimar

Handball, Thüringenliga Männer, 9. Spieltag, Bericht

Sonneberger HV – HSV Weimar 35:25 (17:11)

Eine starke Halbzeit genügte

Sonneberg. Die Männermannschaften des Sonneberger Handballvereins (SHV) feierten am vergangenen Samstag jeweils einen Heimsieg gegen Weimar. Erst besiegte die Thüringenligareserve den Kontrahenten aus der Goethestadt mit 31:29 und dann schickte auch die Erste  die Weimarer deutlich mit 35:25 wieder nach Hause. Rundum eine gelungene Veranstaltung in der heimischen SBBS-Halle zu Steinbach also und auch die knapp 300 Zuschauer kamen dabei natürlich auf ihre Kosten.

Wobei man natürlich auch zugeben muss, dass es im zweiten Spielabschnitt nur noch bedingt gute Handballkost gab. „Das war an sich nicht mehr schön, das muss man schon zugeben.“ Gestand im Nachgang Co-Trainer Martin Schmidt, der auch selbst mit auf der Platte stand. „Doch mit einer solchen Führung und dem Bewusstsein des sicheren Sieges werden die Zügel eben oftmals lockerer gehalten.“ Der souveräne Heimsieg kam dabei nie in Gefahr und somit feierten die Thüringenligamänner ihren sechsten Sieg in Serie.

Dabei störte auch das Fehlen dreier eigentlicher Stammkräfte überhaupt nicht. Neben den privat verhinderten Mike Weißbrodt und Martin Blechschmidt zog sich Tom Rehm im Abschlusstraining am Freitag noch eine ordentliche Blessur im Gesicht zu, die sogar genäht werden musste. Er stand somit auch nicht zur Verfügung. Deswegen ackerte Schmidt vorne am Kreis und wurde dabei mehrfach gut in Szene gesetzt. In den ersten 30 Minuten überzeugten eigentlich alle. Heiko Jäckel glänzte mit Anspielen, Thorsten Zimmermann führte mit guter  Übersicht Regie und Nils Boseckert machte einmal mehr das Fehlen Weißbrodts zur Randnotiz. Und so gelang es auch sich peu a peu abzusetzen, denn hinten stand die Abwehr mit einem gut aufgelegten Nils Thomas im Tor dahinter recht sicher. Vor allem Andreas Schlücke auf der Spitze sorgte bei der offensiven Sonneberger Deckung immer wieder für Unruhe im Gästeangriff. Und dies spiegelte sich auch im Ergebnis wieder, denn über die Stationen 8:4 und 11:7 steuerte man einer komfortablen 17:11-Halbzeitführung entgegen.

Nach dem Seitenwechsel sorgten die Hausherren spätestens beim 25:15 für die Entscheidung und ließen in der Folgezeit die Zügel doch etwas schleifen und beschäftigten sich mit Nebensächlichkeiten. So kam auch die rote Karte nach der dritten Zeitstrafe gegen Zimmermann zu Stande. An sich und vor allem ob der Überlegenheit eigentlich unnötig, doch auch trotz der Unruhe und einer kurzzeitigen offensiven Deckung der Gäste geriet der Sieg nie in Gefahr. Dafür sorgten unter anderem natürlich auch die beiden besten Torschützen des Tages, Philip Oehrl (8 Tore) und einmal mehr Moritz Weitz mit zehn Treffern. Unter dem Strich bleibt ein Heimsieg, ein Doppelpunktgewinn, der Ausbau der Siegesserie auf nunmehr sechs Erfolge in Punktspielen am Stück und die Erkenntnis, dass man in eigener Halle wieder auf dem besten Weg ist, eine Macht zu werden. Überbewerten sollten und werden die Südthüringer diesen Heimsieg jedoch nicht, zu deutlich war der Leistungsunterschied zum Gegner. Bereits in einer Woche haben die Spielzeugstädter erneut die Chance in eigener Halle zu punkten. Dabei empfangen sie die in dieser Spielzeit auftrumpfende Bundesligareserve aus Eisenach. Im Vergleich zum Weimar-Spiel dürfte dies ungleich schwerer werden.

Presse SHV

Sonneberg: Thomas, Wolf, Ebert (n.e.); Müller (n.e.), Boseckert (5), Schlücke (1), Weitz (10/5), Oehrl (8), Zimmermann (4), Poser, Jäckel (3), Schmidt (4)

Strafwürfe: Sonneberg: 5/7, Weimar: 4/7
Zeitstrafen: Sonneberg: 4+1RK, Weimar: 5
Disqual.: Zimmermann (Sbg., 50. Min., 3x2min)
Zuschauer: 300

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