1. Männer: Bericht zum Heimsieg gegen Eisenach

Handball, Thüringenliga Männer, 10. Spieltag, Bericht

Sonneberger HV – ThSV Eisenach II 34:23 (19:12)

Harmonie von Alt und Jung

Sonneberg. In einer einseitigen, aber nicht langweiligen Partie besiegen Sonnebergs Thüringenligahandballer die Bundesligareserve des ThSV Eisenach mit 34:23 und feiern damit gleichzeitig den siebten Sieg in Serie. Die Sorgenfalten vor dem Spiel auf der Stirn von Spielertrainer Manuel Müller glätteten seine Akteure dabei auf dem Spielfeld relativ schnell.

„Ich hatte mit mehr Gegenwehr der Eisenacher gerechnet und bin deshalb natürlich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Auch wenn in den letzten Minuten etwas der Schlendrian Einzug hielt, können wir mit diesem Sieg sehr zufrieden sein!“ Sorgenfalten hatte der Coach, weil neben Tom Rehm auch Martin Blechschmidt kurzfristig krankheitsbedingt ausfiel und weil die jungen Eisenacher in dieser Saison bereits mehrfach aufhorchen ließen. Doch bereits nach rund einer viertel Stunde setzten sich die Hausherren ab und beruhigten damit die eigenen Nerven.

Sonneberg begann diesmal mit Alexander Ebert im Tor, Philipp Oehrl, Thorsten Zimmermann und Heiko Jäckel im Rückraum, sowie Nils Boseckert, Martin Schmidt und Moritz Weitz auf den Außen-/Kreispositionen. Aufgrund der schnellen Manndeckung gegen Oehrl stellten die Sonneberger um, Oehrl rückte auf Linksaußen und Weitz dafür auf die Rückraummitte. Zimmermann begleitete von nun an die halblinke Position. Und mit dieser Umstellung von Müller kamen die Eisenacher nicht zurecht, generell war deren Abwehrverhalten sehr mäßig am vergangenen Samstagabend. So schafften es die Gastgeber schnell ein Polster herauszuwerfen (6:3, 10:5, 17:9) und konnten mit einer beruhigenden 19:12-Führung in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang ließen die Südthüringer vorerst auch nicht nach und nutzten Ballgewinne immer wieder zu schnellen Toren. Über die Stationen 20:13 und 25:16 waren es beim 27:17 erstmals zehn Tore, die zwischen den Sonnebergern und ihren Gästen lagen. Beim 30:18 war der Vorsprung noch weiter angewachsen und so langsam aber sicher nahmen die Spielzeugstädter das Tempo raus. Die Partie war beim Stande von 33:20 sowieso längst entschieden und so leisteten sich die Gastgeber doch den ein oder anderen Fehler zu viel, der den Gesamteindruck aber keineswegs beeinflussen sollte. Die Sonneberger spielten gegen einen gewiss nicht schlechten Gegner und machten ihre Sache über weite Strecken der Partie richtig ordentlich und konnten nur dank dieser guten Leistung die Eisenacher beherrschen. Beeindruckend dabei ist sicherlich auch die Tatsache, dass diesmal besonders die Mischung auffiel, mit der die Spielzeugstädter auftrumpfen konnten. Im Tor stand der 35-Jährige Ebert, der mit all seiner Routine der Fels in der Brandung war. Auf dem Feld rackerte der noch zwei Jahre ältere Schmidt unermüdlich und schwang sich mit seinen insgesamt 12 (!) Treffern zum Toptorschützen auf. Zweitbester Feldtorschütze an diesem Abend war der erst 19-Jährige Nils Boseckert (7 Tore), der sich einmal mehr in Szene setzen konnte. So waren am Samstag der älteste und der jüngste Sonneberger Feldspieler die besten Torschützen ihres Teams. Eine kleine Randnotiz, die sicherlich auch nicht alltäglich ist.

Am kommenden Samstag gilt es für die Spielzeugstädter dann aber wieder volle Konzentration. Die beiden zurückliegenden Heimsiege gegen Weimar (35:25) und Eisenach (34:23) zählen dabei, wenn überhaupt als Aufwärmung, denn es geht zum direkten Tabellennachbarn nach Mühlhausen. Im Spitzenspiel des elften Spieltags wird den Südthüringer dabei alles abverlangt werden, vor allem weil man endlich auch einmal zwei Punkte mit nach Hause nehmen möchte.

Presse SHV

Sonneberg: Ebert, Wolf, Thomas (n.e.); Müller (n.e.), Boseckert (7), Schlücke, Weitz (7/4), Oehrl (1), Zimmermann (3), Poser (1), Jäckel (3), Schmidt (12)

Strafwürfe: Sonneberg: 4/4; Eisenach: 2/2
Zeitstrafen: Sonneberg: 5; Eisenach: 2
Zuschauer: 300

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