1. Männer: Rückblick auf erste Saisonhälfte

Handball, Rückblick der 1. Männermannschaft auf erste Saisonhälfte

Handballer liegen im Soll

Sonneberg. Die Hinrunde der Thüringenligasaison 2015/2016 ist für die erste Männermannschaft des Sonneberger Handballvereins (SHV) zwar noch nicht abgeschlossen, dennoch kann schon ein Blick zurück geworfen werden. Aktuell rangieren die Mannen um Spielertrainer Manuel Müller auf dem zweiten Tabellenplatz mit 18:6 Punkten.

Den eigenen Minuspunkten nach gibt es jedoch zwei Teams, die besser liegen. Neben dem unangefochtenen Tabellenführer aus dem Werratal (20:2 Punkte) hat auch Dauerrivale Mühlhausen erst fünf Minuspunkte (17:5 Punkte). Mit der gleichen Punkteausbeute wie die Spielzeugstädter rangiert die Reserve des Drittligisten aus Bad Blankenburg doch etwas überraschend auf dem dritten Platz. Doch auch die Viert- und Fünftplatzierten sind so nah wie selten. Mit Ronneburg (17:7 Punkte) gesellt sich ein alter Bekannter dazu. Doch auch die Spielgemeinschaft aus Behringen und Sonneborn liegt mit 15:7 Punkten noch voll im Medaillenrennen. Wie bei Bad Blankenburg auch konnte man mit dieser Platzierung vor der Saison sicher nicht rechnen, doch ehrenwert ist es allemal. Die Mannschaften von Platz zwei bis sechs trennen also nur zwei Punkte. So knapp ging es schon lange nicht mehr zu im oberen Tabellendrittel. Das Mittelfeld der Tabelle bilden eigentlich nur zwei Mannschaften (Eisenach und GoGo Hornets mit 12:12 Punkten), der Rest befindet sich schon wieder im Abstiegskampf. Die beiden Absteiger werden in dieser Saison wohl unter den Teams aus Weimar (8:16 Punkte), Jena (7:17 Punkte), Erfurt (6:16 Punkte), Ziegelheim (6:18 Punkte), Suhl/Goldlauter (5:19 Punkte) und Könitz/Saalfeld (3:21 Punkte) ausgemacht.

Mit dem Abstieg haben die Südthüringer aus der Spielzeugstadt gewiss nichts mehr zu tun, auch wenn der Saisonstart etwas holprig war. Nach dem Auftaktsieg im Derby gegen MHV-Absteiger Werratal (26:24) folgten zwei Pleiten in Goldbach gegen die GoGo Hornets (28:32) und anschließend auch zu Hause gegen Bad Blankenburg II (25:26). Danach jedoch fanden die Sonneberger zu ihrem Spiel. Dem 29:24-Auswärtssieg in Ziegelheim folgte ein 28:24-Heimsieg gegen Ronneburg und auch die folgenden fünf Spiele wurden gewonnen. Erst am 5. Dezember verließ man das Parkett wieder als Verlierer. In Mühlhausen reichte eine dürftige Vorstellung erneut nicht für zwei Punkte und man unterlag mit 23:26. Mühlhausen ist und bleibt ein unangenehmes Pflaster für die Spielzeugstädter, denn dort konnte man noch nie gewinnen. Besonders ärgerten sich dabei Alexander Ebert und Martin Blechschmidt, denn beide wollten in ihrer Abschiedssaison endlich dort gewinnen. Doch daraus wurde nichts und so bleibt der kleine Makel, dass beide dort nicht gewinnen konnten. Dies wird am Saisonende aber gewiss nur  noch eine Randnotiz für diese beiden sein. Für die Mannschaft an sich könnte diese Niederlage aber durchaus noch von Bedeutung sein, denn bei Punktgleichheit zählen am Saisonende die direkten Duelle gegeneinander. Das letzte Spiel des Jahres gewann man im Übrigen gegen Könitz/Saalfeld mit 28:24.

Der Jahresauftakt kommende Woche ist dann zugleich auch der Abschluss der Hinrunde, wenn man in Behringen erwartet wird. Eine gewiss nicht zu unterschätzende Aufgabe, auch wenn natürlich das Südthüringenderby eine Woche später bereits in den Köpfen herumspuken dürfte. Beim Duell im Werratal könnte dabei schon eine kleine Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft fallen – oder aber das Rennen wieder spannender machen. Für die Spielzeugstädter wäre es jedenfalls an der Zeit auch einmal in einem Spitzenspiel wahre Klasse zu zeigen und am Ende zu siegen – vor allem auswärts. Um dafür gut gerüstet zu sein, testete man in einem gemeinsamen Training mit Coburg II, die ihrerseits derzeit die Bayernliga anführen. Die Rückrunde verspricht jedenfalls Spannung und wer weiß, auf welchem Platz die Spielzeugstädter am Ende abschließen – eine Medaille sollte mindestens sein!

Presse SHV

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