1. Männer: Bericht zur Pleite in Ronneburg

Handball, Thüringenliga Männer, 17. Spieltag, Bericht

HSV Ronneburg – Sonneberger HV 31:22 (17:11)

Wie gewonnen so zerronnen

Sonneberg/Ronneburg. Mit einer deftigen 22:31-Klatsche kehrten Sonnebergs Thüringenligahandballer in der vergangenen Samstagnacht aus Ronneburg zurück. Erneut war man unterlegen, hatte diesmal aber, im Gegensatz zur Vorwoche gegen Ziegelheim, kaum eine Siegchance. Schuld daran waren einmal mehr die eigene Chancenverwertung und die fehlenden Alternativen. Konnte Spielertrainer Manuel Müller im Vergleich zur Vorwoche diesmal wieder auf Heiko Jäckel und Martin Blechschmidt zurückgreifen, fielen mit Philipp Oehrl (Wade) und Pit Poser (Infekt) kurzfristig zwei andere Spieler aus. Moritz Weitz, Mike Weißbrodt und Thorsten Zimmermann fehlten ohnehin und so standen nur sieben Feldspieler bereit. Als dann nach gut zehn Minuten Jäckel mit einer direkten roten Karte zum Duschen geschickt wurde, stellte sich das Team von alleine auf. Im Rückraum agierten Blechschmidt, Müller und Andreas Schlücke. Nils Boseckert und Martin Schmidt begleiteten die Außenpositionen und Tom Rehm schuftete gewohnt am Kreis.

Nachdem man in der Anfangsphase in Rückstand geraten war (1:4), konnte man zwar erst verkürzen (3:5), lief in der Folgezeit aber stets einem Rückstand hinterher. Dieser belief sich beim 7:12 aus Sonneberger Sicht bereits auf fünf Tore. Die Gäste aus der Spielzeugstadt aber ließen sich nicht unterkriegen und trotzten auch etlicher eigener Fehlwürfe. Beim 10:13 und 11:14 war man wieder in Schlagdistanz und hatte mehrfach die Gelegenheit auf zwei Tore zu verkürzen. Allein es gelang nicht. Die letzten Minuten des ersten Durchgangs gehörten voll und ganz den Gastgebern, die vom eigenen 14:11 auf 17:11 davon zogen. So war bereits zum Pausentee die Messe weitestgehend gelesen.

Nach dem Seitenwechsel flackerte auf Seiten von Sonneberg noch einmal kurz die Flamme der Hoffnung auf, denn beim 14:18 schien es, als könnte man ins Spiel zurückkommen. Doch wieder waren es eigene Fehler, sowohl hinten als auch vorne, die ein weiteres Verkürzen verhinderten. Ronneburg erhöhte auf 20:15 und war beim 23:15 endgültig auf die Siegerstraße eingebogen. Beim 26:16 betrug die Differenz erstmals zehn Treffer und dies konnten die Spielzeugstädter auch bis zum Ende nicht mehr groß verkürzen. Mit einem ernüchternden 22:31 ging man also auf die Heimreise und wird sich im Laufe der nächsten zwei Wochen ernsthafte Gedanken machen müssen, denn wenn man sich in den folgenden Spielen genauso präsentiert, könnte es sogar mit dem fünften Platz eng werden – doch eigentlich war selbst dieser nicht der eigene Anspruch.

Am kommenden Wochenende sind die Thüringenligamänner erneut spielfrei und empfangen dann am 5. März Jena zum viertletzten Heimspiel der Saison.

Presse SHV

Sonneberg: Ebert, Thomas, Wolf (n.e.); Schmidt (3), Boseckert (2), Müller (3), Jäckel, Schlücke (3), Oehrl (n.e.), Blechschmidt (7/3), Rehm (4)

Strafwürfe: Ronneburg: 3/4; Sonneberg: 3/7
Zeitstrafen: Ronneburg: 4+1RK, Sonneberg: 3+1RK
Disqual.: Jäckel (Sbg., 12. Min., grobes Foulspiel), Stölzner (Rbg., 37. Min., grobes Foulspiel)
Zuschauer: 220

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