1. Männer: Vorbericht zum Heimspiel gegen Jena

Handball, Thüringenliga Männer, 18. Spieltag, Vorbericht

Sonneberger HV - HBV Jena Sa. 19 Uhr (SBBS-Halle)

Zu Hause und schon wieder Favorit?!

Sonneberg. Sonnebergs Thüringenligahandballer empfangen am kommenden Samstagabend den HBV Jena zum 18. Spieltag der aktuellen Saison. Dabei treffen zwei Mannschaften aufeinander, deren Saisonverlauf kaum unterschiedlicher hätte sein können. Beide Teams starteten mit großen Ambitionen in die Spielzeit und die Spielzeugstädter zeigten dies auch gleich am ersten Spieltag mit einem 26:24-Erfolg gegen Werratal. Jena dagegen verlor zu Hause gegen Ronneburg (19:20) und anschließend auch in Eisenach (22:32). Die folgende Siegesserie mit drei Erfolgen am Stück (Erfurt, Suhl und Weimar) wurde wiederum von den Südthüringern gestoppt. Sonneberg gewann damals souverän 29:24 in Jena. Von da an lief es für die Universitätsstädter eher schlecht als recht. Aktuell belegt das Team von Trainer Steffen Schreiber nur den 10. Tabellenplatz und muss sich bis zum Saisonende noch gehörig strecken, um nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Bei den Sonnebergern dagegen folgten dem Auftakterfolg zwei bittere Pleiten, ehe man wiederum eine Siegesserie starten konnte. Sieben Mal in Folge war man im vergangenen Herbst erfolgreich, ehe es in Mühlhausen wieder eine Pleite setzte. Das aktuelle Jahr dagegen verlief bisher nicht nach den Vorstellungen der Sonneberger Offiziellen um Spielertrainer Manuel Müller, weswegen man sich in der vergangenen spielfreien Woche auch zu einer klärenden Mannschaftssitzung traf. Sicherlich war durch die ärgerliche 21:23-Niederlage im Werratal der Meisterschaftszug abgefahren, doch das hätte sich nicht auf die folgenden Leistungen auswirken dürfen. Denn was möglich ist, zeigte vergangene Woche erst Erfurt recht eindrucksvoll. Die gegen den Abstieg kämpfenden Landeshauptstädter luchsten dem Meisterschaftsanwärter in dessen Halle einen Punkt ab (24:24).

Die Leistungen der Müller-Schützlinge aus Sonneberg nach der Werratal-Pleite jedenfalls waren wenig überzeugend und vor allem auch nicht erfolgreich. Der 28:15-Heimerfolg gegen die GoGo Hornets täuscht dabei etwas, denn anschließend verlor man zu Hause mit 19:20 gegen Ziegelheim und ging zudem in Ronneburg sang- und klanglos mit 22:31 unter. Mit nunmehr 22:12 Punkten hat man das erklärte Ziel Medaillenplatz fast aus den Augen verloren und kann es aus eigener Kraft nicht mehr erreichen. Dazu waren die Leistungen, vor allem in 2016, zu schlecht. Aus den bisherigen fünf Partien holte man lediglich vier Punkte und das genügt dem eigenen Anspruch nun einmal nicht. In Jena dagegen sieht es anders aus. Der bisher mäßige Saisonverlauf, eigentlich plante man auch mit einem Medaillenplatz, wurde in 2016 etwas korrigiert. Nunmehr seit drei Spielen sind die Jenenser ungeschlagen, gewannen dabei zu Hause sicher gegen Eisenach (34:23) und Erfurt (30:20) und sicherten sich in Suhl zumindest in letzter Sekunde einen Punkt (26:26). Es scheint also als könnte man sich dem Abstiegskampf entziehen.

Für die Spielzeugstädter geht es indes nur noch um Wiedergutmachung und in gewisser Weise auch um Schadensbegrenzung. Platz fünf sollte es am Saisonende mindestens sein, auch wenn dies nicht der eigene Anspruch war. Doch viel wichtiger als der reine Tabellenplatz ist die Präsentation vor den eigenen Fans. Zu Hunderten strömen sie zu jedem Heimspiel in die Steinbacher Dreifelderhalle und wollen dort dann natürlich auch vernünftigen Handballsport erleben. Das jedenfalls war in der jüngeren Vergangenheit nicht der Fall und soll sich am kommenden Samstagabend ändern. Zur gewohnten Zeit um 19 Uhr will man gegen Jena zurück zur alten Stärke finden und im viertletzten Heimspiel der Saison den eigenen, treuen Fans wieder ordentlichen und erfolgreichen Handballsport präsentieren.

Presse SHV

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