1. Männer: Vorbericht zum Auswärtsspiel in Erfurt

Handball, Thüringenliga Männer, 19. Spieltag, Vorbericht

HSC Erfurt – Sonneberger HV Sa. 19 Uhr (Busabfahrt: 15.45 Uhr)

Auswärts bei den Unbesiegten

Sonneberg. Die Thüringenligamänner des Sonneberger Handballvereins (SHV) werden am kommenden Samstagabend um 19 Uhr in der Landeshauptstadt vom HSC Erfurt empfangen. Dabei können sich die Südthüringer auf einen ähnlich heißen Fight wie vor Wochenfrist gegen Jena einstellen. Dort siegten die Mannen um Spielertrainer Manuel Müller bekanntlich mit 25:23 in eigener Halle nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge und wollen auf dieser Erfolgswelle weiter schwimmen. Um dies in die Tat umsetzen zu können, muss man jedoch die bevorstehenden Gastgeber von eben jener Welle herunterstoßen.

Erfurt holte in den letzten vier Partien sage und schreibe sieben Punkte und damit gleichzeitig mehr als in der kompletten Hinrunde zusammen. Bei diesen vier Partien, in denen man gänzlich unbesiegt blieb, lautete einer der Gegner sogar HSG Werratal. Beim Ligaprimus und Tabellenführer holten die Landeshauptstädter sensationell einen Punkt (24:24). Vergangene Woche setzten sie mit dem Auswärtssieg in Weimar noch einen drauf (30:29), hatten aber bereits vor dem Spiel in Breitungen zweimal gewonnen (26:25 gegen Eisenach und 30:24 gegen Suhl). Die Männer von Trainer Matthias Allonge strotzen demnach vor Selbstvertrauen und entledigten sich mit der (Sieges-) Serie fast aller Abstiegssorgen. Der Vorsprung auf den möglichen einzigen Absteiger, derzeit ist Könitz/Saalfeld Tabellenletzter, beträgt aktuell sechs Punkte. Ein ordentliches Polster, zumal man auch bereits in Saalfeld gewinnen konnte und somit der direkte Vergleich sehr gut aussieht. Doch aller Abstiegssorgen haben sich die Landeshauptstädter noch nicht entledigt und so werden sie am Samstagabend darauf brennen einen weiteren Doppelpunktgewinn einzufahren und somit auch dem Klassenerhalt einen weiteren großen Schritt näher zu kommen.

Darin besteht auch die größte Gefahr für die Sonneberger. Das Ergebnis aus dem Hinspiel ist nunmehr reine Makulatur (40:22), denn diesmal kann man definitiv mit einer größeren Gegenwehr rechnen. Das Selbstvertrauen der Erfurter dürfte das der Spielzeugstädter durchaus übersteigen, auch wenn man vergangenen Samstag gegen Jena gewann. Das es derzeit nicht rund läuft, war offensichtlich. Obgleich der Kampf stimmte und genau darauf baut Coach Müller auch für das bevorstehende Wochenende: „Mit der richtigen Einstellung können wir freilich auch in Erfurt gewinnen. Dazu müssen aber wieder alle Spieler an ihre Leistungsgrenzen gehen und mit vollster Konzentration bei der Sache sein.“ Am Samstag war das jedoch keineswegs so – außer in der Schlussphase als es darauf ankam. So fahren die Südthüringer zumindest mit gestärktem Selbstbewusstsein gen Landeshauptstadt und wollen dort möglichst einen Auswärtssieg feiern, damit zumindest der Endspurt der verkorksten Saison erfolgreich wird. Für Fans, die die Mannschaft unterstützen möchten, besteht natürlich wieder eine Mitfahrgelegenheit im Mannschaftsbus. Los geht’s für den SHV-Tross am Samstagnachmittag um 15.45 Uhr auf dem Lidl-Parkplatz Sonneberg.

Presse SHV

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