1. Männer: Vorbericht zum Auswärtsspiel in Eisenach

Handball, Thüringenliga Männer, 22. Spieltag, Vorbericht

ThSV Eisenach II – Sonneberger HV So. 16 Uhr (Busabfahrt: 12 Uhr)

Mit dem letzten Aufgebot nach Eisenach

Sonneberg. Sonnebergs Spielertrainer Manuel Müller hat es derzeit wahrlich alles andere als leicht. Eigentlich wollte er sich aus dem Spielbetrieb heraus halten, den jungen Spielern Einsatzzeiten geben und so eine schlagkräftige Truppe für die Zukunft aufbauen. Die aktuelle Situation ist dabei allerdings ernüchternd. Er und auch Routinier Martin Schmidt mussten aufgrund der vielen Verletzten in den zurückliegenden Wochen immer selbst mit eingreifen, weil einfach nicht mehr genügend gesunde Spieler zur Verfügung standen.

Am letzten Wochenende kam zumindest Kapitän Pit Poser zurück und sorgte so für einen Lichtblick auf der dünn besetzten Auswechselbank. Doch in einer Saison, in der es vermeintlich nicht noch schlimmer kommen könnte, erreichte die Mannschaft und deren Verantwortliche unter der Woche die nächste Hiobsbotschaft. Zum einen ist da die Verletzung von Philipp Oehrl, der sich vermutlich eine Zerrung im Oberschenkel zugezogen hat. Bei ihm hat man noch Hoffnung, dass es nicht ganz so schlimm ist und er am Sonntag mit nach Eisenach fahren kann. Einen anderen erwischte es dagegen schlimmer, als zuerst angenommen: Martin Blechschmidt. „Ich selbst bin von einem Pferdekuss auf den Oberschenkel ausgegangen und biss eben auf die Zähne. Als das Knie dann später auch noch dick wurde, schwante mir schon Böses“, gibt Sonnebergs Torschütze vom Dienst zu Protokoll. Bei einer Untersuchung wurde dann eine Meniskusquetschung mit Einblutung diagnostiziert. Doch selbst wenn er um eine OP herum kommt, ausfallen wird er definitiv vorerst. Wie lange wird sich erst in der kommenden Woche bei genaueren Untersuchungen zeigen. Die Fahrt nach Eisenach hat er aber bereits abgehakt.

„Meine letzte Saison hatte ich mir persönlich, aber natürlich auch wir als Mannschaft ganz anders vorgestellt. Aktuell müssen wir ja sehen, überhaupt noch eine vernünftige und spielfähige Mannschaft auf die Beine stellen zu können.“ Die Liste der verletzten oder zumindest angeschlagenen Spieler ist derzeit wirklich lang, eine solche Situation kennt man in Sonneberg auch in der jüngeren Vergangenheit kaum. Doch nun gilt es eben als Mannschaft noch enger zusammen zu rücken und die Lücken zu schließen. Bei der Reise in die Wartburgstadt jedenfalls wartet das zweitbeste Heimteam auf die Spielzeugstädter – es könnte kaum schwieriger sein.

Außerdem hat Eisenach erst vergangene Woche gehörig Selbstvertrauen tanken können. Beim 33:28-Auswärtssieg führte man noch Mitte der zweiten Halbzeit beim Tabellendritten in Bad Blankenburg mit zehn Treffern. Aus Sonneberger Sicht natürlich keine günstigen Voraussetzungen, zumal sich die Bundesligareserve in den letzten Jahren stetig weiter entwickelt hat und mittlerweile zu einer festen Größe in der Thüringenliga geworden ist. Aktuell stehen sie 22:20 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. Dies aber vor allem auch nur, wegen einer eklatanten Auswärtsschwäche – bis letzte Woche jedenfalls.

Es wird also ein gehöriges Stück Arbeit für die Südthüringer, will man auch aus Westthüringen wieder einmal etwas Zählbares mitbringen. Und so geht es für Mannschaft und hoffentlich zahlreiche, unterstützende Fans am Sonntag um 12 Uhr auf dem Lidl-Parkplatz Sonneberg gen Wartburgstadt Eisenach.

Presse SHV

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