1. Männer: Vorbericht zur zweiten Pokalrunde

Pokal zum Einspielen nutzen

Handball, Thüringer Amateurpokal Männer, 2. Runde, Vorbericht

SV BW Goldbach/Hochheim – Sonneberger HV Sa. 19 Uhr.

Sonneberg. Nachdem die Thüringenligahandballer vom Sonneberger Handballverein (SHV) am vergangenen Wochenende nach drei Pleiten in Serie mit einem 38:27-Heimsieg gegen Weimar zurück in die Erfolgsspur fanden, müssen sich die Mannen um Spielertrainer Manuel Müller am kommenden Samstagabend in Goldbach im Thüringer Amateurpokal beweisen.

Bei den Rand-Gothaern, die in der aktuellen Saison wieder alleine und nicht mehr als Spielgemeinschaft mit Gotha (GoGo Hornets) an den Start gehen, steigt die zweite Runde des höherklassigen Pokalwettbewerbs des Freistaats. Der Amateurpokal wird dabei unter den Thüringer Mannschaften der Thüringen- und MHV-Oberliga ausgespielt. Wer diesen Wettbewerb auf Landesebene gewinnt, muss sich anschließend in Mitteldeutschland durchsetzen, bevor nur noch eine Hürde wartet. Denn wer auch die anschließende Runde des Süd-West-Vergleiches erfolgreich meistert, darf zum DHB-Final-Four in Hamburg im kommenden Jahr antreten. Dem HSV Apolda wäre in der vergangenen Saison sogar beinahe dieser Coup gelungen.

Mit dieser Trennung in Amateurpokal und Vereinspokal, den die Mannschaften aus Ligen unterhalb der Thüringenliga ausspielen, wollte der Thüringer Handballverband den Pokalwettbewerb attraktiver gestalten. Die Beurteilung, ob dies damit gelungen ist, sei jedoch jedem selbst überlassen. Fakt ist, dass viele Mannschaften den Pokalwettbewerb weiterhin als lästige Pflicht empfinden, die die Anzahl der Spiele nur erhöht. Andererseits könnte man jedoch auch sagen, dass eben jene Pokalspiele genutzt werden können, um sich weiter einzuspielen.

So oder zumindest so ähnlich sieht man es in Sonneberg. Man nimmt mit, was kommt. In der ersten Runde schlug man dabei überraschend zum Beispiel den MHV-Oberligisten aus Hermsdorf in eigener Halle mit 24:23 und qualifizierte sich so für die zweite Runde. Nach dem holprigen Saisonstart dürfte ein weiteres Pflichtspiel Coach Müller also wahrscheinlich sogar gefallen, denn die Feinabstimmung im Team muss noch weiter verbessert werden. Dass man dabei in Goldbach auch ordentlich gefordert wird, davon kann man auf alle Fälle ausgehen. Die Nessetalhalle ist für die Spielzeugstädter jedenfalls schon jeher ein heißes Pflaster.

Direkt einschätzen kann man den Gegner jedoch nicht, denn im Vergleich zu den fünf Punktspielen die Sonneberg bisher absolviert hat, mussten die Goldbacher aus verschiedenen Gründen erst zu einem Punktspiel überhaupt antreten. Dieses ging letzte Woche mit 26:28 in Behringen/Sonneborn verloren. So gilt für Goldbach also das gleiche Motto wie für Sonneberg, sich weiter einzuspielen.

Presse SHV

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