1. Männer: Vorbericht zum Duell in Ziegelheim

Geschichte wiederholen

Handball, Thüringenliga Männer, 6. Spieltag, Vorbericht

LSV Ziegelheim – Sonneberger HV Sa. 17.30 Uhr

Sonneberg. Nach dem das Pokalspiel der ersten Männermannschaft des Sonneberger Handballvereins (SHV) am vergangenen Samstag kurzfristig von Seiten des Gastgebers aus Goldbach/Hochheim abgesagt wurde, geht es am kommenden Wochenende mit dem Punktspielbetrieb weiter. Dabei wird man zum sechsten Spieltag in Ziegelheim empfangen. Vor einer solch schweren Auswärtspartie hätte man das Pokalspiel natürlich gerne mitgenommen, um sich weiter einzuspielen. Aber es hat nun mal nicht sollen sein. So konnte das Wochenende aber wenigstens zum Regenerieren genutzt werden.

In Ziegelheim ist es bekanntlich immer etwas Besonderes, wenn man in der Wieratal-„Hölle“ auf den Gastgeber trifft. Einst schien die Halle eine uneinnehmbare Festung zu sein. Doch die Gastgeber aus dem östlichsten Thüringen haben von ihrer Stärke eingebüßt. Sie sind zumindest in eigener Halle nicht mehr unbezwingbar und auswärts sowieso nicht. Deshalb findet man sich derzeit auch nur im Mittelfeld der Thüringenliga wieder. Betrachtet man die personelle Situation, ist das jedoch wiederum aller Ehren wert. Mit etlichen Einheimischen besteht das „gallische“ Dorf des Handballs in der höchsten Spielklasse des Freistaats. Zudem ist die Halle bei Heimspielen nahezu immer voll besetzt und erzeugt damit natürlich auch eine besondere Stimmung.

In dieser besonderen Atmosphäre gelang den Spielzeugstädter Handballern fast genau vor einem Jahr ein Befreiungsschlag. Man war nicht gut in die Saison gestartet und fürchtete mit einer Niederlage in Ziegelheim vollends in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Aus einer Mini-Krise hätte eine richtige werden können. Die Vorzeichen in diesem Jahr sind dabei bekanntlich ähnlich. Zwar konnte man das letzte Heimspiel siegreich gestalten, doch gegen Weimar war der Sieg nur eine Frage der Höhe. Ziegelheim wird ein anderer Gradmesser – vor allem in heimischer Halle. Und so wird es erneut darauf ankommen, sich der eigenen Stärke zu besinnen, einen Doppelpunktgewinn zu feiern und damit auch in gewisser Weise die Geschichte aus dem Vorjahr zu wiederholen bzw. gar fortzuschreiben. Sonnebergs sportlicher Leiter Hans-Joachim Ursinus jedenfalls hat seine Zielstellung bis zum Jahresende klar formuliert: „Bis zum Weihnachtsfest erwartete ich von der Mannschaft keine Niederlage mehr!“, sagte er vor Kurzem. Auch wenn er später relativierte, dass das Ziel Meisterschaft und Aufstieg ein mehrjähriges Projekt ist, will und muss man bereits jetzt entsprechenden Charakter zeigen – auch wenn der Abstand zur Spitzenposition bereits sechs Punkte beträgt.

Apropos Charakter. Eine kleine Rechnung steht mit den Ziegelheimern auch noch offen. Zur Erinnerung: Im Februar dieses Jahres verloren die SHV-Männer in eigener Halle nach einer äußerst schwachen Leistung mit 19:20. Und hier sollte sich Geschichte übrigens nicht wiederholen.

Presse SHV

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