1. Männer: Vorbericht zum Duell in Ronneburg

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Handball, Thüringenliga Männer, 8. Spieltag, Vorbericht

HSV Ronneburg – Sonneberger HV Sa. 19 Uhr

Sonneberg. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, so muss ganz klar das Motto für die Thüringenligahandballer des Sonneberger Handballvereins (SHV) lauten. Nachdem man vergangene Woche im Südthüringenderby dem Meisterschaftsanwärter aus dem Werratal keine Chance ließ und äußerst souverän mit 30:18 gewann, werden die Karten am kommenden Samstagabend wieder gänzlich neu gemischt.

Dieses Ausrufezeichen vom zurückliegenden Samstag wird natürlich auch dem nächsten Gegner nicht entgangen sein und deshalb kann man davon ausgehen, dass in Ronneburg wieder der berühmt berüchtigte Hexenkessel wartet. Für Sonnebergs junge und neu formierte Mannschaft wird dies eine der nächsten großen Bewährungsproben sein, denn in Ostthüringen hängen die Trauben bekanntlich besonders hoch. In der zurückliegenden Saison setzte es dort für eine dezimierte Spielzeugstädter Mannschaft übrigens eine 22:31-Klatsche. Soweit soll es diesmal natürlich nicht kommen, denn die Mannen um Spielertrainer Manuel Müller wollen auf der eingeschlagenen Erfolgsspur weiterfahren.

Der mäßige Saisonstart ist nach dem letzten Spiel jedenfalls fast vergessen, denn dort zeigte das Team sein wahres Potential. Einzig bei einem Blick auf die Tabelle wird man erkennen, dass am Saisonanfang Punkte liegen blieben. Doch dem sollte nicht mehr nachgetrauert werden, denn die jüngeren Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache. Neben den drei Siegen in Serie zuletzt, war auch die Partie in Mühlhausen nicht schlecht, obwohl man mit 27:28 unterlag. Die Zeichen stehen als auf Aufschwung und so reist man mit genügend Selbstvertrauen nach Ronneburg, um dort mal wieder den Bock umzustoßen. „Die Mannschaft spielt sich immer besser ein und zieht auch im Training bestens mit“, gibt sich Coach Müller optimistisch. „Und auch die Trainingsbeteiligung hat wieder zugenommen. Durch die zusätzliche Unterstützung der zweiten Männermannschaft können wir fast immer unter Wettkampfbedingungen trainieren, das wird auf Dauer ein großes Plus für uns sein.“ Doch auch er kennt die Besonderheiten in Ronneburg und betont: „Wir dürfen uns von der aufgeheizten Stimmung nicht anstecken lassen und müssen versuchen, zu unserem eigenen Spiel zu finden. Besonders wichtig wird natürlich sein, dass wir so wenig wie möglich eigene Fehler machen“, prophezeit er und wünscht sich zugleich, dass erneut viele SHV-Fans den Weg nach Ronneburg finden.

Doch neben der Stimmung, mit der die Gastgeber schon etliche Spiele gewonnen haben, ist auch die Leistungsstärke des Gegners nicht zu unterschätzen. Nicht wenige zählen Ronneburg zum erweiterten Favoritenkreis der Thüringenliga. Im Vergleich zur letzten Spielzeit konnte sich das Team von Trainer Stefan Koska noch einmal verstärken und ist auf allen Positionen bestens besetzt. Die Ergebnisse der aktuellen Saison zeigten bereits auch, dass mit den Ostthüringern zu rechnen sein wird. Von ihren bisherigen fünf Spielen verloren sie erst eins und das war in Mühlhausen (22:31). Ansonsten spricht es für deren Stärke, dass sie zu Hause am ersten Spieltag Jena mit 22:21 besiegten und auch in Goldbach (31:30) sowie jüngst in Suhl (30:27) erfolgreich waren. Dazwischen lag noch ein Kantersieg gegen Weimar (44:25), sodass sie nach ihrem derzeitigen Lauf von drei Siegen in Serie auch mit 8:2 Punkten relativ weit oben in der Tabelle rangieren.

Es wird definitiv ein sehr dickes Brett, welches es zu bohren gilt, doch mit der großartigen Unterstützung der eigenen Fans im Rücken ist für die Südthüringer auch in Ronneburg etwas drin. Wer die Mannschaft unterstützen will, findet die Kontaktdaten von Ralph Adler auf der Homepage, er organisiert die Fan-Fahrten (www.sonneberg-handball.de Rubrik 1. Männermannschaft).

Presse SHV

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