1. Männer: Spielzeugstädter gastieren bei Wartburgstädtern

Auf geht’s in die Wartburgstadt

Handball, Thüringenliga Männer, 4. Spieltag, Vorbericht

ThSV Eisenach II – Sonneberger HV So., 16 Uhr (Werner-Aßmann-Halle)

Sonneberg. Die Thüringenligamänner des Sonneberger Handballvereins (SHV) müssen am kommenden Wochenende als einziges Team des SHV im Punktspielbetrieb ran. Sie werden am Sonntag um 16 Uhr in der traditionsreichen Wartburgstadt in Westthüringen in der traditionsreichen und altehrwürdigen Werner-Aßmann-Sporthalle erwartet. Etwas Nostalgie wird dabei mitschwingen, hat man doch schon einige „Schlachten“ auf diesem Parkett geschlagen.

Unvergessen für viele Sonneberger Handballfans bleibt sicherlich der Grundstein für den Erfolg im Thüringenpokal im Jahre 2007, als man das Hinspiel in Eisenach mit 32:22 gewann und das Rückspiel nur noch Formsache war. Zwei der Akteure, die am Sonntag auf Platte stehen werden, haben die Geschehnisse damals vor über zwölf Jahren live erlebt. Einer davon ist Spielertrainer Manuel Müller, der seitdem unermüdlich für die Spielzeugstädter rackert. Ein anderer wird nur ausnahmsweise zur sportlichen Aushilfe mitreisen, ist er doch ansonsten als Funktionär im Hintergrund tätig. Die Rede ist vom Vereinsvorsitzenden Alexander Ebert. Gut drei Jahre ist sein Abschied nunmehr her, als er gemeinsam mit Martin Blechschmidt die aktive Handballbühne verließ. Doch die personellen Umstände machen es nötig, dass er sich noch einmal zwischen die Pfosten stellt – oder zumindest zur Verfügung steht. Seine Athletik hat mit Sicherheit etwas gelitten in den zurückliegenden Jahren, seine Erfahrung und Routine dagegen sind unbestritten und können auf alle Fälle hilfreich sein. Den Vorzug im Kasten der Spielzeugstädter wird aber Neuzugang Andriy Dzhulay bekommen. Für ihn wird es der zweite große Auftritt nach dem Saisoneröffnungsspiel gegen Mühlhausen. Beim damaligen 29:29-Remis deutete er seine Fähigkeiten als Torhüter schon an. Zwischendurch glänzte allerdings Alin George Plesca im Gehäuse und trieb seine Gegenüber des Öfteren zur Verzweiflung. Er war jedenfalls maßgeblich an beiden Erfolgen in Ronneburg (32:22) und zu Hause gegen Hermsdorf (24:23) beteiligt und deshalb ist es schade, dass er nicht dabei sein kann. Er weilt privat und planmäßig in seiner rumänischen Heimat, eine Spielverschiebung konnte durch den engen Terminkalender leider nicht realisiert werden. Doch auch Dzhulay hat das Zeug dazu, Spiele zu entscheiden.

Mehr Gedanken als um die Torhüterposition macht man sich im Lager der Südthüringer um die Feldspieler. Kapitän Marius Bondar steht nach seiner Gehirnerschütterung noch nicht wieder zur Verfügung. Umso ärgerlicher ist dabei, dass sich im Laufe der Woche herausstellte, dass die Verletzung durch ein heimtückisches Foul seines Gegenspielers zu Stande kam. Und eben jener Gegenspieler foulte auch noch einen weiteren so, dass ein Einsatz am Sonntag fraglich ist. Dabei handelt es sich um Anatoli Bulov. Der aktuell beste Sonneberger Torschütze hat aktuell noch Kieferprobleme, wird aber hoffentlich bis zum Wochenende fit. Ziel ist und bleibt natürlich, auch nach dem vierten Saisonspieltag ungeschlagen zu bleiben. Bei der einstigen „Wundertüte“ der Liga ist dies allerdings im Vorfeld schwer zu prognostizieren.

Die Bundesligareserve des ThSV Eisenach spielt seit Jahren in der Thüringenliga - immer im oberen Drittel. Die aufgetretenen Leistungsschwankungen sind ganz einfach mit vielen Personalwechseln zwischen erster und zweiter Mannschaft zu erklären. Ansonsten hätte man vermutlich auch schon über Meisterschaft und Aufstieg reden können. In der laufenden Spielzeit hat man bereits vier Partien absolviert und dabei gegen Altenburg (37:25) und Goldbach/Hochheim (32:29) gewonnen. Dem Remis in Behringen/Sonneborn (30:30) folgte vergangene Woche eine 26:30-Niederlage in Suhl, was unter dem Strich 5:3 Punkte bedeutet. Neben dem Duell der beiden Mannschaften aus Eisenach und Sonneberg trifft am Sonntag auch der aktuell Führende der Torschützenliste auf den Drittplatzierten. Mit 29 Toren führt Eisenachs Armend Alaj diese Statistik an. Anatoli Bulov rangiert mit 24 Treffern bei einem Spiel weniger knapp dahinter.

Presse SHV

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