Respekt vor Goldbach ist da – doch der Siegeswille dominiert

Respekt vor Goldbach ist da – doch der Siegeswille dominiert

Handball-Thüringenliga: Dramatik prägte bisher die beiden Heimspiele der Sonneberger

Sonneberg (rom). Der Sonneberger Handballverein steht auch nach dem 4. Spieltag der neuen Saison weiterhin als Spitzenreiter in der Thüringenliga ganz oben, doch das dritte Saisonheimspiel gegen Goldbach/Hochheim dürfte es wieder in sich haben. Die Mannschaft von Manuel Müller und Kostja Zelenow hatte ihre dramatischen Augenblicke bisher nicht auswärts, sondern in den Heimspielen, allerdings auch mit steigenden Zuschauerzahlen, denn die Tabellenführung zieht sicher einige Fans magisch an.

Das Saison-Auftaktspiel gegen den VfB Mühlhausen am 14. September hatte es allerdings in sich, denn die Handballer um Kapitän Bondar mit neuem Mannschaftsgefüge schwächelten lange, zeigten Nerven, und lagen anfangs mehrfach mit vier, einmal gar mit fünf Toren hinten. Doch beim Abpfiff war mit dem 29:29 ein wichtiger Punkt eingefahren, ein Fehlstart konnte somit verhindert werden, denn der Umbruch mit sechs Abgängen und drei Neuzugängen, einer mittlerweile abklingenden Nachwirkung der Langzeitverletzung von Kapitän Bondar machte das Auftaktmatch zu einem Lotteriespiel. Doch das Team zog aus dem Remis und aus dieser kniffligen Situation Kraft, überraschte mit einem klaren 10-Toresieg in Ronneburg, um anschließend daheim gegen den Lieblingsgegner aus früheren Zeiten, den SV Hermsdorf, wieder den eigenen Fans mit 24:23 einen Herzinfarktreifen Rasierklingensieg zu bieten.

Anschließend ging es nach Eisenach, und dort war wiederum gegen die junge Reserve des Bundesligisten der Auswärtserfolg mit 25:33 recht deutlich. Und nun kommt am Samstag der SV Goldbach/Hochheim, wie Hermsdorf ein klangvoller Name vergangener Hochklassigkeit.

Rein statistisch gesehen sieht es für den Sonneberger HV so aus, dass bisher einem Gesamt-Heimtorverhältnis von 53:52 eine Auswärtsbilanz von 65:47 gegenübersteht, was für Optimisten kein Problem darstellt, denn die bereits erkämpften 7:1 Punkte als Tabellenführer stehen als Fakt da für den weiteren Saisonverlauf.

Aber für Zweifler, auch bei den eigenen Fans könnte das kommende Spiel gegen Goldbach wieder dazu führen, dass es angeraten erscheint, vorher die Herztropfen nicht zu vergessen. Auch wenn die Mannschaft derzeit nach sechs Abgängen, aber mit drei wichtigen Neuzugängen schon deutlich besser eingespielt ist als zu Beginn, was ja die klaren Auswärtssiege bestätigen, vom Siebenmeterpunkt gilt es, auch im kommenden Heimspiel die Effektivität zu erhöhen. Gegen Mühlhausen gelangen in der SBBS-Halle nur fünf Tore bei neun Versuchen, und auch gegen Hermsdorf war die Ausbeute von vier aus sieben nicht gerade optimal. Doch der Kampfgeist dominiert zur Zeit, und vor allem Marius Constantin Ignat, der wieder beherzt zugreifen kann, sicherte trotz seiner späteren Disqualifikation wegen der dritten Zeitstrafe in der Vorschlußminute gegen Hermsdorf den Sonneberger Zweipunkteerfolg durch zwei herrliche Tore. Nach dem Dienstagtraining diese Woche schätzte Trainer Selenow, Manuel Müller weilte noch in Norddeutschland, ein, dass die Stimmung in der Sonneberger Mannschaft sehr gut sei, und er davon ausgehe, dass man auch am Sonnabend mit einer beherzten Abwehrleistung den Grundstein für einen weiteren Heimsieg legen kann, zumal auch auf beide Torhüter Verlass sei. Von den Neuzugängen hinterlässt derzeit Oleg Kumagorodskij einen echt zuverlässigen Eindruck, denn über den Rahmen des Goldbach-Spiels diese Woche hinaus, Spielbeginn ist wie immer 19 Uhr in der Sporthalle der SBBS, hinaus, wartet ja anschließend der ganz harte Prüfstein bei der SG Werratal, einer der Favoriten der Liga in dieser Saison, denn dort hat man spielerisch aufgerüstet und für das Spieljahr große Pläne. Interessant wird es am Sonnabend in der Halle auch sein, wie sich Bursow, der Linksaußen der Sonneberger, der kürzlich in Eisenach 13 mal erfolgreich war, präsentieren wird. Im Sonneberger Team der Handballer ist man guter Dinge, gegen BW Goldbach/Hochheim in Bestbesetzung antreten zu können. In den letzten beiden Jahren gab es da unterschiedliche

Ergebnisse gegen die Goldbacher. Im Vorjahr gelang dort auswärts ein 32:35Auswärtssieg, im Jahr davor unterlag man dort knapp. Doch insgesamt herrscht Optimismus beim Sonneberger Handballverein, die knappe Tabellenführung gegen den Vierten, der allerdings auch zum Favoritenkreis in dieser Saison zählt, am 12. Oktober verteidigen zu können

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