1. Männer: Vorbericht zum Classico

Der Handball-Classico in Südthüringen

Handball, Thüringenliga Männer, 9. Spieltag, Vorbericht

Sonneberger HV – SG Suhl/Goldlauter Sa. 19 Uhr (SBBS-Halle)

Sonneberg. Wenn am Samstagabend die beiden Handballvertretungen aus Sonneberg und Suhl in der SBBS-Sporthalle in der Spielzeugstadt aufeinandertreffen, könnte man im weitesten Sinne vom sogenannten „Classico“ des Thüringer Handballs sprechen – zumindest was die höchste Spielklasse des Freistaats angeht. Kaum ein anderes Duell gab es öfter, kaum ein anderes Duell wurde stets mit offenem Visier und extrem hoher Intensität gespielt und kaum ein anderes Duell kann schier unzählige Geschichten erzählen. Und wie die Geschichte so spielt, treffen just an diesem Samstagabend um 19 Uhr die beiden aktuell besten beiden Mannschaften der Thüringenliga aufeinander – zumindest, wenn man sich die Tabelle betrachtet. Viel mehr Spannung und zugleich Vorfreude kann es kaum geben und die Handballfans der Spielzeug- und der Waffenstadt werden dem Großereignis entgegenfiebern. Und zugleich werden sich die, die es nicht live erleben können, sprichwörtlich in den Allerwertesten beißen.

Zu viel Hype um ein Handballspiel? Vielleicht. Doch nicht nur der Blick auf die Tabelle sorgt für Spannung. Auch die Torschützenliste verrät einiges: An erster Stelle rangiert dort mit Vladimir Dimic ein Suhler Spieler (84 Tore). Mit einem Spiel weniger in der Statistik liegt Anatoli Bulov nur knapp dahinter (78). Die durchschnittlich 9,75 bzw. 9,33 Tore pro Spiel sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. Und der bereits erwähnte Blick auf die Tabelle verrät zusätzlich, dass die Sonneberger mit 15:1 Punkten unangefochten auf Platz eins stehen. Suhl steht aufgrund der bereits neun absolvierten Spiele und 12:6 Punkten auf dem Vizerang. Sonneberg gewann bereits sieben, Suhl zumindest sechs Punktspiele. Und auch die Effektivität im Angriff lässt auf ein Spektakel hoffen. Suhl erzielte pro Partie bisher knapp 30 Tore, Sonneberg statistisch sogar 30,75. Einzig die Defensivreihen unterscheiden sich. Sonneberg führt auch diese Wertung mit lediglich 22,875 Gegentoren pro Spiel deutlich an. Suhl dagegen kassiert durchschnittlich 28 Gegentore. Vielleicht reichte es auch deshalb in Hermsdorf (27:30), im Werratal (25:28) und in Behringen/Sonneborn (27:32) nicht zu einem Sieg. Das jedenfalls waren die bisherigen Punktverluste.

Dies könnte auch schon ein entscheidender Unterschied sein. Doch wer diese Derbys kennt, der weiß, dass es ausschließlich auf die Tagesform ankommen wird. Und so können sich die Südthüringer Handballfans auf ein Spektakel freuen. Die Steinbacher Dreifelderhalle wird aus allen Nähten platzen und gehörig Lärm unter dem Dach verspüren. Das Vorspiel ab 17 Uhr bestreitet übrigens die Männerzweite gegen Meiningen.

Presse SHV

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