1. Männer: Auswärtsaufgabe beim Schlusslicht

Charaktertest im Auswärtsspiel

Handball, Thüringenliga Männer, 10. Spieltag, Vorbericht

SG Motor Arnstadt/Plaue – Sonneberger HV Sa. 19:30 Uhr

Sonneberg. Nach einem spielfreien Wochenende geht es für die Thüringenligamänner des Sonneberger Handballvereins (SHV) am kommenden Samstag wieder auf Reisen. Es ist übrigens die erste von drei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen. In zwei Wochen geht’s nach Ziegelheim und gleich nach dem Jahreswechsel nach Mühlhausen. Doch das ist noch Zukunftsmusik. Diese Woche steht Arnstadt/Plaue auf dem Programm. Ein Blick auf die Tabelle verrät dabei schnell, wie die Ausgangslage ist. Auf der einen Seite die bisher ungeschlagenen Spielzeugstädter, auf der anderen Seite die noch punktlosen Arnstädter. Die Favoritenrolle ist demnach klar und auch die Zielstellung der Südthüringer. Wer mit 17:1 Punkten und 286:208 Toren das aktuelle Ranking anführt, für den wäre alles andere als ein deutlicher Sieg beim Tabellenschlusslicht eine Enttäuschung. So klar muss man die Ausgangsstellung formulieren.

Die personelle Situation bei den SHV-Mannen ist zwar alles andere als gut, doch Ausreden zählen nicht. So wird man wohl auf Oleg Kumogorodskyy und definitiv auf Manuel Müller verzichten müssen. Der Spielertrainer befindet sich zwar zu Hause auf dem Weg der Besserung, eine genaue Diagnose steht aber immer noch aus, sodass eine Rückkehr auf das Handballparkett derzeit nicht planbar geschweige denn daran zu denken ist. Die Reaktion der Mannschaft beim jüngsten Heimspiel gegen Suhl (40:25) verdeutlichte aber, dass alle im Team wissen, worauf es ankommt. Und darauf hofft Trainer Konstantin Selenow natürlich auch am Samstagabend. Wenn die verfügbaren Spieler ihr Potential abrufen, dürfte nichts anbrennen. Doch im Sport ist bekanntlich alles möglich.

Die Spielgemeinschaft aus Arnstadt und Plaue kann dabei getrost nach dem Motto: „Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie!“ auftreten. Zu verlieren haben die Jungs auf alle Fälle nichts mehr. Sie liegen derzeit mit 0:16 Punkten am Tabellenende. Eigentlich wäre man wohl auch nach der letzten Saison abgestiegen, doch da es keine Aufsteiger gab, nutzten die Arnstädter die Chance in Thüringens höchster Spielklasse zu bleiben. Einerseits vielleicht fraglich, weil es sportlich einfach nicht reicht. Andererseits bietet sich so den jüngeren Spielern die Chance sich zu beweisen und möglicherweise auch zu empfehlen. Das war auch der Grund, warum man sich für ein neues Abenteuer in der Thüringenliga entschied. Und sowohl bei der knappen 28:30-Niederlage in Ronneburg als auch bei der knappen Heimniederlage gegen Suhl (29:34) deutete man die vorhandene Spielstärke an.

Nichtsdestotrotz ist die Ausgangslage klar definiert. Alles andere als ein deutlicher Auswärtssieg kann für die Sonneberger nicht in Frage kommen. Sollte es übrigens mit zwei Siegen in den verbleibenden beiden Auswärtsspielen des Jahres klappen, wird es die erfolgreichste Hinrunde seit über einem Jahrzehnt. Doch soweit voraus will man im Lager der Spielzeugstädter noch gar nicht blicken. Als erstes gilt es, die Hürde in Arnstadt zu überspringen.

Presse SHV

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