1. Männer: Letzte Auswärtsfahrt steht an

Eine besondere letzte Auswärtsfahrt

Handball, Thüringenliga Männer, 11. Spieltag, Vorbericht

LSV Ziegelheim – Sonneberger HV Sa. 17:30 Uhr (Busabfahrt: 13:15 Uhr)

Sonneberg. Am kommenden Samstagmittag brechen Sonnebergs Thüringenligahandballer zur letzten Auswärtsfahrt und zugleich zum letzten Punktspiel im Sportjahr 2019 auf. Erstmals in dieser Spielzeit besteht dabei für Fans die Möglichkeit im gemeinsamen Mannschafts- und Fanbus mitzureisen. Abfahrt ist um 13:15 Uhr wie gewohnt auf dem Lidl-Parkplatz in Sonneberg. Die Offiziellen des Sonneberger Handballvereins (SHV) entschieden sich dank der Mithilfe der OVG Sonneberg kurzfristig für diese Maßnahme, um den sportlichen Jahresabschluss zu etwas Besonderem zu machen. Fuhr man bisher lediglich mit Kleinbussen zu den Auswärtsspielen, besteht diesmal eben auch für etliche Fans die Möglichkeit, die Mannschaft zu begleiten und zu unterstützen. In den bisherigen vier Auswärtsfahrten konnte lediglich ein kleines Häufchen Sonneberger Handballenthusiasten die SHV-Recken unterstützen. Dennoch verbreiten sie bereits da Heimspielatmosphäre, weshalb man in Ziegelheim von einer noch lautstärkeren Unterstützung als bereits üblich ausgehen kann. Da es auch auf Seiten der Gastgeber eine große Fangemeinschaft gibt, dürfte es ein Handballfest werden und soll zugleich eine nahezu perfekte Hinserie abrunden.

Die Spielzeugstädter sind aktuell noch ohne Niederlage, lediglich das Remis zum Punktspielauftakt in eigener Halle gegen Mühlhausen „beschmutzt“ die weiße Weste. Mit 19:1 Punkten steht man deshalb auch völlig zurecht auf dem Spitzenplatz der höchsten Spielklasse des Freistaats. Doch nicht nur die Punkteausbeute, auch die Tordifferenz spricht eine deutliche Sprache. Mit 331 erzielten zu 232 bekommenen Toren kann sich die Differenz von +99 Toren mehr als sehen lassen. Mehrfach rieben sich in den zurückliegenden Spielen nicht nur die SHV-Offiziellen und die eigenen Fans die Augen. Auch von Seiten der Gegner gab es immer wieder bewundernde Kommentare. Die an sich kurzfristig zusammengestellte Mannschaft spielt einen mehr als ansehnlichen Handball, der von Tempo und Dynamik geprägt ist. Lediglich die dünne Personaldecke ist dabei ein kleiner Wehrmutstropfen. Doch bisher konnten Ausfälle immer bestens kompensiert werden und so wird man auch in Ziegelheim darauf hoffen, das Fehlen von Spielertrainer Manuel Müller und der „Maschine“ Oleg Kumogorodskyy verstecken zu können. Zweifelsfrei haben alle anderen Akteure das Zeug dazu, Spieler in der Thüringenliga zu entscheiden. Einzig und allein die Herausforderung, die vorhandene Leistungsstärke aufs Parkett zu bringen und dabei den Fokus nicht zu verlieren oder gar arrogant zu werden, gilt es zu meistern. Doch dies ist Aufgabe des Trainers Konstantin Selenow, der allerdings auch immer wieder betont, wie harmonisch und homogen die Truppe zusammenpasst und dementsprechend auftritt. Er hofft natürlich darauf, dass man die Tabellenposition des bevorstehenden Gegners nicht überbewertet. Selbst spielte er auch schon in der „Wieratal-Hölle“ und weiß nur zu gut, wie schnell dort Spiele aufgrund der unfassbaren Stimmung kippen können. Von dem her dürfte es bei seiner Vorbereitung auch vor allem darum gehen: Die Spieler auf einen heißen Handballabend einzustellen. Die Aussicht auf die beste Hinserie ohne eine einzige Niederlage dürfte dabei schon fast Ansporn genug sein.

Die kommenden Gastgeber tun sich, auch aufgrund von personellen Problemen, in der laufenden Saison sehr schwer. Bisher konnten sie erst ein einziges Spiel gewinnen – jüngst gegen Goldbach/Hochheim mit 26:24 in eigener Halle. Doch auch ein Blick auf die weiteren Resultate verdeutlicht, dass es alles andere als ein Kinderspiel wird, beide Punkte aus Ostthüringen zu entführen. Erst in der vergangenen Woche mussten sich die Ziegelheimer nach großem Kampf in Suhl knapp mit 30:31 geschlagen geben. In eigener Halle unterlag man zudem beispielsweise Ronneburg nur mit 19:20 und Eisenach mit 36:38. Die Spielzeugstädter jedenfalls sind gewarnt und haben nicht umsonst einen großen Bus bestellt, um so viel wie möglich Unterstützung mitzunehmen.

Presse SHV

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