1. Männer: Deutlicher Heimsieg gegen Eisenach

Balsam auf die Seele der Sonneberger Handball-Fans

Handball-Thüringenliga:  ThSV Eisenach  II beim 42:34 in Sonneberg ohne Sieg-Chance

 

Sonneberg. Der Sonneberger HV legte am Sonnabend gegen den ThSV Eisenach II im Heimspiel nach einer demonstrativ fairen Spieleröffnung wieder einmal los wie die Feuerwehr, führte in der 7. Minute bereits 8:2, bevor Bulov mit einem effektvollen Dreher gar auf 9:2 erhöhte.

Die jungen Eisenacher kamen im Gegenzug durch einen technisch effektvollen Kempa-Trick zum 9:3, doch Konterspezialist Bulov legte danach mit dem 10:3 für Soneberg nach.

 

Die Mannschaft  von Spielertrainer Manuel Müller erhöhte umgehend  durch Ignat gar auf 11:3, um anschließend dann einige Chancen leichtfertig auszulassen, wodurch Eisenach bis zur 20. Minute bis auf 13:7 verkürzen konnte.

Bis zur 23. Minute blieb es dann bei einem Fünftorevorsprung, doch nach dem 16:10 von Nachwuchstalent Justin Spoerke, der auf Leihbasis von Erlangen nach Sonneberg gekommen war, und einem verwandelten Strafwurf von Kapitän Bondar zum 17:11 erhöhte sich der Toreabstand wieder.

Ein weiterer Konter von Bulov sowie ein Strafwurftor von Bondar, gekoppelt mit einer starken Parade von Plesca im Sonneberger Tor bei einem Eisenacher Strafwurf sorgten dafür, dass von den etwa  400 Fans eine 20:12-Pausenführung bejubelt werden konnte, und man ließ sich den Pausenkaffee am Versorgungsstand schmecken, und auch Spezialitäten wie Lachscremeschnitten fanden ihre Abnehmer.

Diskutiert wurde auch über einige Schiedsrichterentscheidungen, besonders die Vorteilsauslegung, allerdings war der Verfasser des Berichtes hier eindeutig der Meinung, dass die Unparteiischen Carsten Klich und Mario Schmidt umsichtig agierten und oftmals beruhigend auf die Spielszenen einwirkten. Trotz insgesamt 13 Zeitstrafen im Spiel folgten bei allen Fouls faire Entschuldigungsgesten, was bisweilen auch Beifall von den Rängen nach sich zog.

In der 40. Minute stand es 26:19 für den HV Sonneberg, und in der 46. Minute nach einem Bondar-Konter blinkte erstmals an der Anzeigetafel mit dem 31:21 ein Zehntorevorsprung für Sonneberg auf.

Erstmals für Sonneberg waren die Brüder Ruslan und Roman Honcharov im Einsatz und als sie dann zusammen in der Abwehr standen, wurde klar, gegen diese Zweimeter-Recken, Ruslan, der drei Tore zum Sieg beisteuerte, hat seinen Scheitelpunkt bei 2,07 m, sein Bruder Roman (4 Tore) als Kreisläufer bringt es auf 2,03 m, und beide bestachen durch eine faire Leistung, beteiligten sich nach dem Spiel auch auch aktiv an der Hallen-Sofortreinigung.

Der Ausruf eines Sonneberger Fans, irgendwie würden ihn die beiden an die Gebrüder Klitschko erinnern, hatte auch etwas Symbolisches an diesem Spieltag.

Als man auf Sonneberger Seite etwas das Tempo in der Schlussphase herausnahm,schmolz der zeitweilige 12-Torevorsprung (35:23) bis auf acht Tore wieder zusammen.

Die letzten Treffer für Sonneberg gingen auf das Konto von Ignat, der letztlich auch mit 9 Toren der erfolgreichste Sonneberger war.

Auffällig war auch bei diesem Match, dass sich Konterspezialist Bulov und der junge Justin Spörke als Linkshänder sehr gut ergänzen können, was das Sonneberger Spiel im weiteren Verlauf der Saison noch variantenreicher erscheinen lassen kann.

Andererseits ist natürlich klar, dass durch die Zweitoreniederlage in Hermsdorf, viel der mitgereisten Sonneberger Fans bescheinigten auch an diesem Wochenende wieder, dass das Spiel in Hermsdorf ein gigantischer Kampf gewesen sei, der unvergesslich bleiben wird, auch wenn Sonneberg nun im direkten Vergleich mit einem Tor im Rückstand ist.

Die Prüfungen für alle Mannschaften, die sich noch Hoffnungen auf den Titel in der Thüringenliga machen, haben ähnliche schwere Aufgaben noch zu meistern. Hermsdorf muss wie auch Sonneberg noch bei der SG Werratal und in Suhl antreten, zwei Teams, die selbst noch Anspruch auf die Meisterschaft erheben, hat auch noch das Derby in Ronneburg vor sich, Sonneberg muss auch noch nach Goldbach, Suhl und Werratal duellieren sich ebenfalls noch, und letztlich werden die Nerven den Ausschlag geben, wo die Meisterfeier stattfindet.

Manuel Müller und sein Team haben nun ein Wochenende Spielpause, bevor es in Breitungen richtig ernst wird, doch die Sonneberger Fans wissen, das Potential in der Mannschaft ist da, allen Widrigkeiten zu trotzen.

Doch genau das denken auch die Hermsdorfer, Werrataler und Suhler Fans, die Wochen der Wahrheit kommen immer näher, und das das Spiel gegen Eisenach ohne Verletzungen und in fairer  Athmossphäre ablief, sollte ein Gutes Omen für die nächsten Wochen sein.     

HV Sonneberg:  Plesca, Ebert; Ustymnko (1), Bursuc (3), Müller, Bondar (9/4),  Kumogorodskyy (3), Ditrich, Spörke (5), Honcharov, Ro. (4), Ignat (9), Bulov (5), Honcharow, Ru. (3) - Selenov, Fechner

Strafwürfe 7/4; Zeitstrafen: 7  

 

Besten Dank an Rolf Müller für die Berichterstattung!

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