1. Männer: 23:22-Sieg im Südthüringenderby im Werratal

Alin hält den Sieg fest

Handball, Thüringenliga Männer, 16. Spieltag, Bericht

HSG Werratal 05 – Sonneberger HV 22:23 (9:11)

Sonneberg/Breitungen. Nach einer dreiwöchigen Punktspielpause mussten sich die Thüringenligamänner des Sonneberger Handballvereins (SHV) am vergangenen Samstagabend im Werratal beweisen. Mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse endete das Südthüringenderby zu Gunsten der Spielzeugstädter, die 23:22 gewannen. Aus Sicht des Sonneberger Spielertrainers Manuel Müller, der nach langer Verletzungspause endlich einmal wieder mitwirkte, zu Recht:

„Über das gesamte Spiel betrachtet, haben wir aus meiner Sicht verdient gewonnen, auch wenn es am Ende noch einmal unnötig eng wurde.“ Da ließen die Gäste aus dem südlichsten Thüringen einige Chancen liegen, brachten die zwischenzeitliche 23:20-Führung aber dennoch über die Zeit. „Diesen Sieg haben wir ganz klar Alin Plesca im Tor zu verdanken“, war sich Müller sicher. Der aber wie immer seine gesamte Mannschaft lobte und dabei auch die beiden Honcharov-Zwillinge, Marius Constantin Ignat und Oleg Kumogorodskyy hervorhob. Letzterer übernahm diesmal wieder die Rolle des Vollstreckers und netzte insgesamt siebenmal ein.

Den über 50 mitgereisten Spielzeugstädter Fans war vor dem Spiel dennoch nicht gänzlich wohl, denn mit Kapitän Marius Bondar und Linksaußen Anatoli Bulov fehlten zwei ganz wichtige Stammkräfte beruflich bedingt. Deshalb begann im Deckungsverband auch gleich Manuel Müller. Die Linksaußenposition übernahm größtenteils Konstiantyn Ustymenko. Wichtig aus Sicht der Sonneberger war, dass man so gut wie immer vorlegen konnte – bereits im ersten Durchgang. Da besorgte Justin Spörke erst das 9:6 und Zweimetersieben-Mann Roman Honcharov traf sogar zur 10:6-Führung. Sein Zwillingsbruder Ruslan unterband den folgenden Torreigen der Gastgeber vor der Pause noch rechtzeitig (11:9), als Werratal vorher bis auf 9:10 verkürzen konnte.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Spielzeugstädter das Tempo sogar noch etwas an, erhöhten die eigene Führung auf 16:11. Doch dann kamen, aus Sicht der einheimischen Fans, endlich auch die Gastgeber auf Touren. Angetrieben von ihrem neuen Trainer, den als Spieler bestens bekannten Adrian Wendlandt, verkürzten die Hausherren binnen fünf Minuten auf 14:16 (41. Min.). Doch aus Sicht der Spielzeugstädter konnte stets eines verhindert werden – der Ausgleich der Hausherren. Auch in der hektischen Phase um die 50. Spielminute herum, als Werratal zweimal auf ein Tor verkürzen konnte (18:19, 20:21), blieben die Gäste ruhig und schraubten die eigene Führung wieder auf 23:20 nach oben. Ein Garant dafür, wie bereits erwähnt, war Torhüter Alin Plesca. Er raubte den Gastgeber sowohl bei Würfen von außen, aber auch frei vom Kreis, den Nerv und hielt so sprichwörtlich die beiden Punkte und damit zugleich die Tabellenführung fest. Am kommenden Samstagabend gilt es eben jene Tabellenführung in eigener Halle gegen Altenburg weiter zu behaupten.

Presse SHV

Plesca, Schleuchardt; Ustymenko (2), Bursuc, Müller, Kumogorodskyy (7/1), Dietrich, Spörke (3), Roman Honcharov (3), Ignat (5), Ruslan Honcharov (3)

Strafwürfe: Werratal: 1/6, Sonneberg: 1/1

Zeitstrafen: Werratal: 2, Sonneberg: 3

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