1. Männer: Heimspiel gegen Altenburg steht an

Erstes und letztes Heimspiel im März

Handball, Thüringenliga Männer, 17. Spieltag, Vorbericht

Sonneberger HV – SV Aufbau Altenburg Sa. 19 Uhr (SBBS-Halle)

Sonneberg. Am ersten Wochenende im März bestreiten die Thüringenligamänner des Sonneberger Handballvereins (SHV) ihr erstes und letztes Punktspiel in eigener Halle in diesem Monat. Anschließend stehen insgesamt gleich drei Auswärtsspiele auf dem Programm. „Schuld“ daran ist die Spielverlegung vom geplanten letzten Punktspieltag in Goldbach. Dieser musste vorverlegt werden.

Vereinsvorsitzender Alexander Ebert erklärt dazu: „Die Sportfreunde aus Goldbach tun mir echt leid. Da haben sie sich darauf gefreut, endlich wieder einmal den letzten Punktspieltag in eigener Halle feiern zu können und dann muss dieser vorverlegt werden. Hintergrund ist ein mögliches Aufstiegsturnier um die Startplätze in der Mitteldeutschen Oberliga. Dieses muss bereits am 9. Mai stattfinden, um den Zeitplan hintenraus einhalten zu können.“ Etwas bizarr ist die Sache dennoch, wie Ebert ergänzt: „Bisher hat noch kein Team der Thüringenliga klar geäußert, dass es aufsteigen will. Genauso sieht es in den Landesverbänden Sachsen und Sachsen-Anhalt aus. Aus diesen drei Landesverbänden können bis zu drei Teams in die MHV-Oberliga aufsteigen. Sollte es allerdings aus höheren Ligen Absteiger geben, könnte sich die Anzahl der Aufsteiger entsprechend reduzieren und diese Plätze müssten dann eben ausgespielt werden.“ ziemlich viel Theorie und viele Wörter im Konjunktiv. Fakt ist und bleibt: Das Auswärtsspiel in Goldbach wird zum Leidwesen der Gastgeber vom 9. Mai auf den 14. März vorverlegt und dadurch haben die Spielzeugstädter nach der anstehenden Partie gegen Altenburg drei Auswärtsreisen hintereinander. Am 21. März geht’s nach Behringen und am 4. April steigt das Südthüringenderby in Suhl. Anschließend übrigens gibt es noch zwei Heimspiele gegen Arnstadt/Plaue und Ziegelheim und dann ist die Saison auch schon wieder Geschichte.

Stichwort „Geschichte“. Ein kleines bisschen können die Spielzeugstädter in dieser Saison an einer eigenen Handball-Geschichte schreiben, die zumindest einen Platz in den Geschichtsbüchern finden würde. Denn wenn man den Meistertitel gewinnt, wird dies zumindest an verschiedenen Stellen verewigt. Dennoch lässt sich Vereins-Chef Ebert das Wort Meistertitel nicht entlocken, verweist immer wieder darauf, dass es noch eine lange Saison mit einigen Unwägbarkeiten ist. Auch zum Thema eines möglichen Aufstiegsrechts hält er sich bedeckt: „Wir werden das in Ruhe im Vorstand besprechen und die wirtschaftlichen Möglichkeiten bewerten.“ Klingt geschäftsmännisch, hilft den hiesigen Fans allerdings nicht weiter. Die jedenfalls feierten den Derbysieg im Werratal ausgelassen und fiebern einem möglichen Meistertitel samt Aufstieg entgegen.

Doch bis dahin gibt es tatsächlich noch einige Stolpersteine zu überstehen. Einer davon kommt am Samstagabend in die heimische SBBS-Halle. Gegen die Gäste von Aufbau Altenburg sind die Südthüringer klarer Favorit und wollen dieser Stellung natürlich auch gerecht werden. Als Tabellenführer mit dem besten Punkte- und Torverhältnis wäre alles andere als ein klarer Heimsieg gegen den Tabellenneunten (10:22 Punkte) eine faustdicke Überraschung. Das jedoch nicht immer alles so leicht funktioniert, wie es scheint, erfuhren die Spielzeugstädter im Hinspiel in Altenburg. Dort trat man zwar ersatzgeschwächt an, hatte aber dennoch größere Mühe als gedacht beim 29:25-Auswärtserfolg.

Mit dem Derbysieg und den tollen Fans im Rücken will man am Samstagabend in eigener Halle aber natürlich überzeugen und einen weiteren Doppelpunktgewinn einfahren. Los geht’s wie immer um 19 Uhr in der SBBS-Halle in Sonnebergs Stadtteil Steinbach.

Presse SHV

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