ACHTUNG ABSAGE! 1. Männer: Heimspiel gegen Jena OHNE Zuschauer

HEIMSPIEL GEGEN JENA ABGESAGT!

Die Ereignisse im Laufe der Woche haben sich überschlagen. Nachdem erst Zuschauer untersagt wurden, kam nunmehr auch die gänzliche Absage durch das Landratsamt/Gesundheitsamt. Die rasante, negative Entwicklung hinsichtlich der Fallzahlen der Corona-Pandemie ließen keinen anderen Schritt zu. Wir werden wieder berichten!

 

Corona schlägt bei Handballern vor Thüringenderby zu

Handball, Mitteldeutsche Oberliga Männer, 6. Spieltag, Vorbericht

Sonneberger HV – HBV Jena 90 Sa. 19 Uhr

Sonneberg. Die Folgen der Corona-Pandemie wirken sich bereits am 6. Spieltag der Mitteldeutschen Oberliga auch bei den Männern des Sonneberger Handballvereins (SHV) unmittelbar aus. Wie der SHV-Vorsitzende Alexander Ebert am Mittwoch mitteilt, wird das Heimspiel am kommenden Samstagabend um 19 Uhr in der Steinbacher Dreifelderhalle ohne Zuschauer stattfinden: „Ich habe vom Landratsamt Sonneberg die Mitteilung erhalten, dass wir ohne Zuschauer spielen müssen, was aufgrund der im Landkreis vorherrschenden Inzidenz auch nach unserem Hygienekonzept die logische Folge ist. Bleibt nur zu hoffen, dass das Spiel nicht gänzlich abgesagt werden muss.“ Ebert zeigte sich besorgt, aber gleichzeitig auch realistisch mit einem Ausblick auf die kommenden Wochen. „Ich gehe leider davon aus, dass wir in absehbarer Zeit nicht mit Zuschauern in der Halle spielen können, wenn wir überhaupt spielen können! Gleichwohl hat unser Hygienekonzept und dessen Umsetzung bei den ersten beiden Heimspielen bestens funktioniert.“ Für die Fans zumindest besteht die Möglichkeit das Spiel im Livestream zu verfolgen. Karten dafür können über das Online-Ticketsystem erworben werden. Für all diejenigen, die bereits eine Sitzplatzkarte für das Heimspiel gegen Jena erworben haben, hält der SHV folgte Lösung parat: „Das bezahlte Ticket ist keinesfalls verloren“, betont Ebert und erklärt, „wir werden alle Tickets, die bereits für das anstehende Heimspiel verkauft wurden, auf das nächstmögliche Heimspiel übertragen.“ Mit dem nächstmöglichen Heimspiel meint er, sobald wieder Zuschauer zugelassen werden. „Alle Ticketbesitzer für das Heimspiel gegen Jena werden dann umgehend von uns benachrichtigt“, schließt Ebert seine Erklärung ab. Allein die Frage, wann das sein wird, kann derzeit niemand beantworten.

 

Für das Trainerduo um Konstantin Selenow und Spielertrainer Manuel Müller indes geht die Vorbereitung auf das anstehende Heimspiel wie geplant weiter. Müller sagt dazu: „Natürlich ist es schade, wenn wir ohne Zuschauer spielen müssen. Aber wie viele andere auch, haben wir keine andere Wahl und wollen das Beste daraus machen!“ Das Beste heißt in dem Fall: zwei Punkte einfahren!

Mit dem HBV Jena empfängt man am Samstagabend vermutlich einen direkten Kontrahenten um die Abstiegsplätze. Zumindest wenn man die letztjährige Tabelle und den bisherigen Saisonverlauf zu Rate zieht, muss man zu dieser Erkenntnis kommen. Jena schloss die zurückliegende Saison mit 9:33 Punkten als 14.und damit Letzter der Mitteldeutschen Oberliga ab. Durch den coronabedingten Saisonabbruch gab es allerdings keine Absteiger, weshalb die Universitätsstädter weiterhin in der vierthöchsten Spielklasse Deutschlands vertreten sind. Die zurückliegenden fünf Spiele verließen die Saalestädter vier Mal als verlieren. Nur gegen Einheit Plauen gelang ein 33:30-Auswärtssieg. Die bisherigen Niederlagen allerdings fielen zum Großteil sehr knapp aus. So verlor man gegen Köthen nur mit 23:24, gegen Pirna/Heidenau mit 23:27 und gegen Aschersleben jüngst mit 24:26 – jeweils zu Hause. In der Fremde hagelte es nur in Freiberg eine deftige Klatsche (22:36).

Apropos deftige Klatsche: Auch die Spielzeugstädter mussten vor kurzem ihre erste Niederlage einstecken und die fiel zu Hause gegen Halle auch gleich mehr als deutlich aus. Mit 26:38 zog man bekanntlich den Kürzeren. Letzte Woche in Plauen unterlag man zwar auch, zeigte bei der 20:26-Niederlage gegen den Meisterschaftsanwärter aber ein besseres Gesicht. Für die Südthüringer wird es darum gehen, zurück in die Erfolgsspur zu finden und sich bestenfalls an den guten Saisonstart zurück zu erinnern.

Presse SHV

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