1. Männer: Die Planungen schreiten voran

Handball, Mitteldeutsche Oberliga, Sonneberger Handballverein, 1. Männer

Die Planungen schreiten voran

Sonneberg. Nachdem man im Nachwuchsbereich bereits wieder mit dem Training beginnen konnte, scharren auch die Männer des Sonneberger Handballvereins (SHV) mit den sprichwörtlichen Hufen. Die Vorbereitung auf die neue Saison hat bereits begonnen – viel früher als sonst. Eigentlich sollte jetzt in dieser Zeit erst die alte Spielzeit enden, dann wäre Sommerpause und im Juli/August würden die Grundlagen für die nächste Saison gelegt. Doch aktuell ist bekanntlich alles anders.

Nach langem Hinauszögern musste die Spielzeit doch abgesagt werden, wie bei allen anderen Sportarten auch. Einen Plan, zeitlich und organisatorisch, hatte damals keiner. Mittlerweile zumindest spürt man einen leichten Optimismus. Ein erster Spielplan für die neue Saison in der Mitteldeutschen Oberliga (MHV), Deutschlands vierthöchster Spielklasse, wird bereits diskutiert. Der Startschuss soll Ende September fallen. Ein Name zumindest taucht unter den 15 gemeldeten Teams auf: Sonneberger Handballverein. SHV-Vorstand Alexander Ebert erklärt dazu: „Wir haben gemeldet und sind sehr zuversichtlich, im September mit einer schlagkräftigen Truppe anzutreten.“

Seine Zuversicht kommt nicht von ungefähr. Ihn und seinen Mitstreitern ist es in den zurückliegenden Jahren gelungen, etliche gute Handballer in Sonneberg in Lohn und Brot zu bringen. Diese hatten demnach auch in den zurückliegenden Monaten ihr regelmäßiges Auskommen und waren keine große finanzielle Belastung für den Verein. Neben Kapitän Marius Bondar und dem weiteren Toptorschützen Anatoli Bulov sind auch weiterhin Konstiantyn Ustymenko, Cristian Bursuc, Oleg Kumogorodskyy, Boris Levitskiy und Dinu Untu in der Spielzeugstadt zu Hause. Außerdem konnte mit Hermann Makarov bereits ein erster Neuzugang für die Kreisläuferposition verpflichtet werden. Aktuelle Fragezeichen stehen nur hinter Andriy Dzhulay und Oleksandr Pedan, weil sich die Verhandlungen mit der Visum-Behörde der Ukraine hinziehen. Doch noch ist ja genügend Zeit.

Außerdem zum Kader gehören weiterhin die jungen und dynamischen Einheimischen Paul Dietrich, Justin Spörke und Tizian Bittermann. Spielertrainer Manuel Müller dagegen wird wohl nicht mehr als Spieler das Parkett betreten. Er will neben Konstantin Selenow auf der Bank Platz nehmen und sich dieser Aufgabe vollends widmen. Den Abschied des 44-Jährigen hätten sich natürlich alle Beteiligten anders gewünscht, doch wie bei vielen anderen Dingen auch machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Einfallen lassen werden sich die Spielzeugstädter aber sicherlich noch etwas!

Das Training kann derzeit allerdings weiterhin nur individuell stattfinden, denn weder im Freien geschweige denn in der Halle dürfen größeren Gruppen Kontaktsportarten ausführen. So bleibt das Einzeltraining bzw. die Kleingruppe. Über den Fitnesszustand hält sich das Trainerteam zwar auf dem Laufenden, weiß aber auch, dass im Sommer viel Arbeit auf sie zukommt. Bleibt zu hoffen, dass man schnellstmöglich wieder gemeinsam trainieren kann.

Presse SHV

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