1. Männer: Vorbericht zum Auswärtsspiel in Aue

Gibt’s ein Veilchen in Aue

Handball, Mitteldeutsche Oberliga Männer, 3. Spieltag, Vorbericht

EHV Aue II – Sonneberger HV Sa. 16:30 Uhr

Sonneberg. Die Männer des Sonneberger Handballvereins (SHV) reisen am kommenden Samstagmittag in den sächsischen Erzgebirgskreis um sich dort mit dem „Juniorteam“ des EHV Aue zu messen. Die Reserve des Zweitligisten wird dabei zu einem neuerlichen Gradmesser. Der Rucksack, den die Spielzeugstädter mit auf die Reise nehmen, ist dabei keinesfalls leichter geworden. Neben den beiden deutlichen Niederlagen zum Saisonauftakt erreichte das Team um das Trainergespann Manuel Müller und Konstantin Selenow eine weitere Hiobsbotschaft. Die Verletzung, die sich der vielversprechende Neuzugang Dino Mustafic im ersten Saisonspiel zu zog, entpuppte sich als Schultereckgelenksprengung, die eine Operation nach sich ziehen wird. Ein längerer Ausfall ist demnach vorprogrammiert. Dementsprechend ist die Stimmung im Lager der Sonneberger mäßig.

Beim Saisonauftakt in Dresden (28:38) waren die Südthüringer genauso chancenlos wie im zurückliegenden Heimspiel gegen den Staffelfavoriten aus Bad Blankenburg (21:33). Ob der Bock ausgerechnet in Aue umgestoßen und die ersten Punkte eingefahren werden können, bleibt abzuwarten. Eine richtige sportliche Einschätzung fällt schwer, da man den Gegner aus keinem einzigen Vergleich kennt. Erkenntnisse können lediglich aus dem Videostudium gezogen werden. In der abgebrochenen zurückliegenden Saison stand das Duell zwar unmittelbar bevor, fand aber eben nicht mehr statt.

Das Team aus Aue startete vielversprechend in die Saison und siegte in eigener Halle zum Auftakt mit 37:30 gegen Halle. Letzte Woche setzte es allerdings eine 24:33-Pleite in Apolda. In der zurückliegenden Saison gewannen die Männer aus Sachsen zwei ihrer drei absolvierten Heimspiele, weshalb man zumindest vorsichtig von einer gewissen Heimstärke sprechen kann. Da das Bundesligateam erst am Sonntag in Hamm-Westfalen antreten muss, könnte es auch zusätzliche Unterstützung für das „Juniorteam“ geben.

Aue ist weithin als Bergbaustadt bekannt. Doch auch im Fußball macht das relativ kleine Städtchen, das nicht mehr Einwohner als die Spielzeugstadt hat, von sich reden. Auch die Rasenballer spielen in der zweiten Bundesliga. Dort ist der Name „Veilchen“ geläufig – aufgrund der Vereinsfarben. Bleibt zu hoffen, dass sich die SHV-Mannen kein Veilchen im übertragenen Sinne abholen und mit einem ordentlichen Ergebnis aus der Fremde heimkehren. Eine Mitfahrgelegenheit für Fans besteht bei diesem Auswärtsspiel leider nicht.

Presse SHV

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