1. Männer: Auf geht´s nach Glauchau

Kann man Erfolg erzwingen?

Handball, Mitteldeutsche Oberliga Männer, 6. Spieltag, Vorbericht

HC Glauchau/Meerane – Sonneberger HV Sa. 17 Uhr

Sonneberg. Die Männer des Sonneberger Handballvereins (SHV) werden am kommenden Samstag zum 6. Spieltag der noch jungen Saison zum 3. Auswärtsspiel in Glauchau erwartet. Gastgeber in der Sachsenlandhalle ist der HC Glauchau/Meerane. Für die Mannen um das Trainergespann bestehend aus Spielertrainer Manuel Müller und Trainer Konstantin Selenow geht es dabei um weitere wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Nach den beiden jüngsten Heimniederlagen gegen Jena (27:28) und Aschersleben (25:28) wartet mit Glauchau/Meerane ein weiteres Team aus dem hinteren Tabellenbereich. Ein Doppelpunktgewinn wäre also Gold wert - in vielerlei Hinsicht. Einerseits hofft man natürlich auf ein länger ersehntes Erfolgserlebnis und andererseits braucht man einfach auch die Punkte, um das erklärte Ziel Klassenerhalt nicht aus den Augen zu verlieren. Die Saison ist freilich noch jung, mit aktuell 2:8 Punkten liegt man derzeit aber auf dem 14. und damit vorletzten Tabellenplatz. Um den Abstieg zu verhindern, sollte am Saisonende aber mindestens der 12. Rang erreicht werden.

Deshalb zeigte sich Coach Müller nach dem letzten Spiel auch leicht enttäuscht, ob der hohen eigenen Fehlerquote. „Ich erwarte einfach noch mehr Entschlossenheit und kann mir die Nervosität nicht erklären. Wenn man Punkte sammeln will, muss man sein Glück manchmal auch erzwingen.“ Er spielte damit auch unter anderem auf die insgesamt sechs verworfenen Strafwürfe im zurückliegenden Heimspiel an. „Wenn du gewinnen willst, kannst du dir das auf diesem Niveau nicht erlauben, dafür sind alle Gegner in dieser Liga einfach zu stark.“ Personell wird das Trainergespann aber weiterhin nur auf Sparflamme agieren können, denn die verletzten Dino Mustafic und Dinu Untu fehlen ebenso wie der gesperrte Victor Vartic. Letzterer kann aber zumindest im darauffolgenden Punktspiel wieder mitwirken, da die Spielsperre auf zwei Partien festgelegt wurde. Müller hofft einfach darauf, dass Kapitän Marius Bondar aus Rumänien anreist und sich der Rest des Teams zusammenreist.

Gegen Aschersleben lag es gewiss nicht an der Einstellung, gekämpft wurde aufopferungsvoll bis zum Schluss, das Ergebnis stimmte einfach nicht und das lag vor allem an der eigenen, sehr hohen Fehlerquote. Wenn man diese reduzieren kann, ist auch die dezimierte Mannschaft konkurrenzfähig. Dies zumindest ist die Meinung des Trainers aus Aschersleben, Dmitri Filippov und dieser Mann versteht bekanntlich etwas vom Handball. „Die individuelle Klasse ist in Sonneberg definitiv vorhanden und auch die Mannschaft passt augenscheinlich“, resümierte er nach seinem Auswärtssieg in Sonneberg. „Jetzt brauchen sie einfach ein Erfolgserlebnis, um wieder Selbstvertrauen tanken zu können.“

Ob es mit diesem Erfolgserlebnis am Samstag in Glauchau klappt, liegt zum einen an der eigenen Leistung. Andererseits werden aber natürlich auch die Gastgeber einiges probieren, um selbst den zweiten Saisonsieg einfahren zu können. Bisher konnte man lediglich zu Hause gegen Halle mit 32:24 souverän gewinnen. Die beiden anderen Heimspiele gegen Plauen (21:27) und letzte Woche gegen Jena (16:25) gingen doch recht deutlich verloren. Weiterhin verlor man in Köthen (24:31) und in Apolda (26:28).

Presse SHV

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