1. Männer: Vorbericht zum Auswärtsspiel in Wittenberg

Gestärkt aus Punktspielpause zurück?

Handball, Mitteldeutsche Oberliga Männer, 7. Spieltag, Vorbericht

SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz – Sonneberger HV Sa. 18:30 Uhr

Sonneberg. Nach einer zweiwöchigen Punktspielpause wollen Sonnebergs Handballer in Deutschlands vierthöchster Spielklasse am kommenden Samstagabend wieder punkten. Die Mannen des Sonneberger Handballvereins (SHV) müssen dabei am 7. Spieltag der Mitteldeutschen Oberliga nach Wittenberg und werden um 18:30 Uhr von Wittenberg-Piesteritz erwartet. Es ist das Duell der beiden schlechtesten Mannschaften der aktuellen Saison – klingt hart, ist nach den bisherigen Spielen und der aktuellen Tabelle aber die Realität. Sonneberg liegt mit 2:10 Punkten auf dem 14. Platz und Wittenberg-Piesteritz rangiert gar noch dahinter, mit einem Spiel mehr und 1:13 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Zu beschönigen gibt es dabei nichts, beide Teams wollen um den Klassenerhalt kämpfen und deshalb müssen beide Teams eigentlich am Samstagabend auch punkten – die Spielzeugstädter natürlich am liebsten doppelt.

Das wiederum wollen auch die Hausherren aus der berühmten Lutherstadt, die bisher in der eigenen Stadthalle zu Wittenberg gegen Freiberg zum Saisonauftakt (16:23), später gegen Einheit Plauen (22:25), Delitzsch (24:25) und Halle (28:34) verloren. Auswärts unterlag man bei den beiden bisher besten Mannschaften der Liga in Pirna (17:26) und in Köthen (26:30). Am zurückliegenden Wochenende wurde der aufopferungsvolle Kampf der Lutherstädter erstmals belohnt. Gegen die an sich gut in die Saison gestarteten Apoldaer (6. Tabellenplatz) konnte man in der Fremde ein 18:18-Remis in einer wahren Abwehrschlacht erringen. Es war der erste Pluspunkt der Saison, der auch entsprechend gefeiert wurde. Bei den kommenden Gastgebern liegt zwar Chris Hoffmann mit bisher insgesamt 30 Saisontreffern am weitesten in der Torschützenliste vorne, den einen überragenden Spieler haben die Wittenberger aber nicht, was ihr Spiel kaum ausrechenbar macht. In Apolda jedenfalls überragten Abwehr und Torleute.

Bei den Spielzeugstädter rangiert übrigens Anatoli Bulov mit der gleichen Trefferanzahl ebenfalls auf Platz 16 der Torschützenstatistik. Doch auch im Süden Thüringens gibt es nicht den einen Spieler, der den Unterschied ausmacht. Vielmehr muss das Team vom Trainergespann Konstantin Selenow und Manuel Müller als Einheit überzeugen. Letzterer wird sich wohl auch mit seinen 45 Lenzen weiterhin als Spieler zur Verfügung stellen, auch wenn es an der Personalfront leichte Entwarnung gibt. Um das wichtige Spiel in Wittenberg erfolgreich meistern zu können, wird jeder Mann mit vollem Einsatz gebraucht. Nach den jüngsten drei Niederlagen zu Hause gegen Jena (27:28) und Aschersleben (25:28) sowie in Glauchau (21:32) wäre ein Erfolg auch Balsam für die Handballseele und das Selbstvertrauen. Bleibt nur noch zu hoffen, dass sich dieses erwünschte Erfolgserlebnis auch einstellt.

Presse SHV

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