1. Männer: Vorbericht zum Auswärtsspiel in Plauen

Handballer spielen (vorerst) weiter

Handball, Mitteldeutsche Oberliga Männer, 9. Spieltag, Vorbericht

HC Einheit Plauen – Sonneberger HV Sa. 16 Uhr

Sonneberg. Auf der Internetpräsenz des Mitteldeutschen Handballverbandes (MHV), als zuständiges Gremium für den Spielbetrieb in der MHV-Oberliga, immerhin Deutschlands vierthöchste Spielklasse, befindet sich eine treffende Zusammenfassung der aktuellen Lage und eine Information über die Fortsetzung des Spielbetriebs. Die MHV-Verantwortlichen haben derzeit alle Hände voll zu tun und suchen dabei mit den Offiziellen der beteiligten Vereine nach pragmatischen Lösungen, um den Spielbetrieb fortsetzen zu können. Die Ausgangsbestimmungen bzw. Regularien ändern sich dabei immer schneller, unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland und von Landkreis zu Landkreis noch einmal.

Unterschiedlichste Regelungen müssen berücksichtigt werden (2G / 2G+1 / 2G+10 / 3G+ / 3G) und das auch noch für Spieler, Trainer, Betreuer, Offizielle, Schiedsrichter, Zeitnehmer und Sekretäre. Es wurde deshalb bereits in der zurückliegenden Woche beschlossen, sich wöchentlich auszutauschen und neue Festlegungen zu treffen. Für den Vereinschef des Sonneberger Handballvereins (SHV), Alexander Ebert, ist dies einerseits nachvollziehbar, andererseits sorgt es natürlich auch bei den beteiligten Vereinen für erhebliche Mehrarbeit und möglichen Einnahmeverlusten. Denn zum Beispiel wird ein Verein mit Zuschauern, ein anderer Verein vielleicht nicht mehr mit Zuschauern spielen dürfen. „Wir haben in der gesamten Zeit der Corona-Pandemie einen engen Draht zum hiesigen Landratsamt gepflegt und versuchen immer die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten zu finden. Teilweise gilt aber auch Thüringer Landesrecht, welches sich von den örtlichen Bestimmungen unterscheidet“, bringt Ebert es auf den Punkt und meint damit natürlich auch, dass die Vorschriften von Ort zu Ort und damit von Sporthalle zu Sporthalle unterschiedlich sind. „Vorbehaltlich des Abschlusses der neuen Thüringer Corona-Verordnung, die vermutlich ab Montag gilt, müssen wir am Samstag in einer Woche unser Heimspiel gegen Köthen möglicherweise unter den Maßgaben der sogenannten 2G-Regel durchführen, d.h. nur noch genesene und geimpfte Personen erhalten Zutritt zur Halle.“ Der SHV wird in der kommenden Woche aber natürlich schnellstmöglich über die geltenden Regeln berichten. Möglich scheint derzeit vieles, nur zur Normalität wird man kurz- bis mittelfristig nicht mehr zurückkehren.

Das Sportliche gerät zusehends in den Hintergrund, muss aber natürlich dennoch berücksichtigt werden. Auch wenn sich Spieler und Trainer in ein gewisses (gesundheitliches) Risiko begeben, müssen sie dennoch voll da sein, wenn der Anpfiff ertönt. Es scheint wenig verwunderlich, dass der eine oder andere mit der Situation nicht zufrieden ist – aus vielschichtigen Gründen.

Am Samstagnachmittag wird um 16 Uhr jedenfalls planmäßig das Punktspiel zwischen dem HC Einheit Plauen und dem SHV in der Dreifelder-Sporthalle am Berufsschulzentrum „Anne Frank“ angepfiffen. Für beide Teams ist es der 9. Spieltag. Die Spielzeugstädter wollen an ihre ordentliche Leistung aus der Vorwoche anknüpfen, möglichst noch eine Schippe drauflegen und endlich wieder einmal Punkte sammeln. Spielertrainer Manuel Müller war nach der letztwöchigen 22:31-Niederlage zwar keinesfalls zufrieden, erkannte aber eine Leistungssteigerung, die er sich natürlich auch für diese Woche erhofft. So langsam aber sicher sollten auch Punkte folgen, denn derzeit rangieren die Südthüringer auf dem letzten Tabellenplatz mit 2:14 Punkten.

Die Gastgeber aus Sachsen dagegen liegen halbwegs entspannt mit 9:7 Punkten im Tabellenmittelfeld auf Rang 7. Die bisherigen Punktspielergebnisse sind dabei auch recht ordentlich, denn dem Saisonauftakt-Auswärtssieg in Glauchau (27:21) folgte ein weiterer Auswärtssieg in Wittenberg (25:22). Die folgenden beiden Niederlagen gegen Delitzsch (24:29) und bei Ligaprimus Köthen (24:30) wurden gut weggesteckt, denn es folgte ein beeindruckender 27:21-Auswärtssieg in Dresden bei der Bundesligareserve des HC Elbflorenz, eine hauchdünne 25:26-Niederlage gegen Bad Blankenburg, ein 28:24-Erfolg in Aue und erst letzte Woche ein 27:27-Remis gegen das Überraschungsteam aus Jena.

Presse SHV

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