1. Männer: Testspiel gegen Suhl

Handballer testeten erfolgreich

Sonneberg. Wenn man testen hört, denkt man leider mittlerweile eher an die leidige Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen. Doch die Männer des Sonneberger Handballvereins (SHV) blicken optimistisch in die Zukunft, hoffen darauf, dass die Saison planmäßig am 5. März weitergeht und absolvierten deshalb am zurückliegenden Wochenende ein Testspiel. Geplanter Gegner war eigentlich Ligakonkurrent Jena, doch in diesen Zeiten kann eben kaum geplant werden, Jena musste kurzfristig absagen. Sonnebergs Spielertrainer Manuel Müller lies seine Kontakte spielen und organisierte kurzfristig einen neuen Gegner.

Die Spielgemeinschaft aus Suhl und Goldlauter, aktiv in der Thüringenliga und dort nach vier Spielen, mit 4:4 Punkten auf dem vierten Platz, sprang kurzfristig ein. Ein großes Dankeschön noch einmal aus der Spielzeugstadt in die Waffenstadt. Möglich war dies, weil Suhl noch ein spielfreies Wochenende hatte, obwohl die Punktspielsaison in Thüringen bereits am letzten Wochenende startete. Und so kam es ihnen recht, dass auch sie noch einmal testen konnten. Freilich war es keine „Schlacht“, wie ein Südthüringenderby früherer Tage, aber eine willkommene Abwechslung im Trainingsalltag. Und so zeigte sich Coach Müller im Nachgang auch noch nicht zufrieden. Der 30:20-Sieg klingt zwar deutlich, und „in der Abwehr standen wir sehr gut, aber der Angriff gefiel mir überhaupt nicht, viel zu viele Fehler“, gab er zu Protokoll. Sehr erfreut zeigte sich Sonnebergs spielender Trainer, der nach dieser Spielzeit im jungen Alter von 45 Lebensjahren auf dem Parkett Schluss machen möchte, von der Leistung des neuen Torhüters Borys Kryuchkov. „Er ist eine echte Verstärkung.“

Auf dem Weg zum Klassenerhalt soll neben Kryuchkov ein weiterer Neuzugang helfen, der für mehr Torgefahr aus dem Rückraum sorgen soll. Mehr wollte sich Müller nicht entlocken lassen, hofft aber bereits auf einen Einsatz im ersten Punktspiel. Dieses soll übrigens planmäßig am 5. März in der heimischen SBBS-Halle stattfinden. Details dazu folgen noch. Gegner wird die HG Köthen sein, der unangefochtene Tabellenführer. Einen dickeren Brocken für den Saison-Restart gibt es wohl nicht. Soweit sich die Planungen nicht erneut ändern, sieht der weitere Ablauf wie folgt aus:

Die „Hinrunde“ der aktuellen Spielzeit wird fertig gespielt, die Südthüringer müssen nach dem Duell gegen Köthen nach Halle, empfangen anschließend Apolda (19.3.), reisen Anfang April nach Freiberg, um dann am 9. April zu Hause gegen Pirna/Heidenau das letzte reguläre Punktspiel zu bestreiten. Anschließend geht es in einem Play-off- und Play-down-Modus weiter. Die obere Tabellenhälfte spielt den Aufsteiger aus, die untere die Absteiger. In dieser Riege werden sich auch die Spielzeugstädter einordnen müssen und haben dabei Schwerstarbeit zu leisten, wollen sie nicht zu einem der insgesamt möglichen vier Absteiger gehören. Bis dahin gilt es aber erst einmal die fünf anstehenden Spiele ordentlich zu gestalten.

Presse SHV

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