1. Männer: Vorbericht zum anstehenden Heimspiel gegen Pirna/Heidenau

Punktspiel zur Vorbereitung

Handball, Mitteldeutsche Oberliga Männer, 14. Spieltag, Vorbericht

Sonneberger HV – SG Pirna/Heidenau Sa. 19 Uhr (SBBS-Halle)

Sonneberg. Am kommenden Samstagabend steigt das letzte Heimspiel der regulären Punktspielsaison für die Männer des Sonneberger Handballvereins (SHV) in der Mitteldeutschen Oberliga. Nach der corona-bedingten Saisonunterbrechung wird derzeit noch die Hinrunde in Deutschlands vierthöchster Liga zu Ende gespielt, anschließend beginnt eine Auf- und Abstiegsrunde. Die bis dahin tabellarisch besten acht Mannschaften spielen dabei um den Meistertitel und dem damit verbundenen Aufstiegsrecht. Die restlichen sieben Mannschaften müssen bis zu vier Absteiger unter sich ausmachen.

Der kommende Gegner, die Spielgemeinschaft aus Pirna und Heidenau, hat dabei die Meisterschaftsrunde souverän erreicht, liegt derzeit mit 15:11 Punkten auf dem 5. Tabellenrang und kann von einem der ersten acht Plätze auch nicht mehr verdrängt werden. Für die Spielzeugstädter ist die Ausgangslage zumindest ebenfalls klar, nur leider weniger erfreulich, denn als aktuell Tabellenletzter kämpft man in der bevorstehenden, sogenannten Play-Down-Runde, gegen den Abstieg.

Die Spielgemeinschaft aus Pirna und Heidenau, beide Städte liegen in Sachsen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, gingen aus den Ursprungsvereinen SSV Heidenau und Lokomotive Pirna hervor. In der aktuellen Saison musste man sich bisher lediglich in Jena (25:28) und in Köthen (29:23) geschlagen geben, in Delitzsch reichte es zu einem 22:22-Remis. Die beiden Heimpleiten gegen Glauchau/Meerane (27:28) und Apolda (25:27) wurmen dabei sicherlich mehr. Nichtsdestotrotz werden die Sachsen klarer Favorit der Partie am Samstagabend sein.

Anpfiff ist wie gewohnt um 19 Uhr in der SBBS-Halle in Sonnebergs Stadtteil Steinbach. Für die Spielzeugstädter wird es vor allem darum gehen, sich weiter einzuspielen, Selbstvertrauen zu tanken und an die guten Leistungen der zurückliegenden Wochen anzuschließen.

Freilich fiel die 25:34-Heimniederlage gegen den Ligaprimus Köthen deutlich aus. Doch bereits da merkte man, dass der Abstieg noch längst nicht besiegelt sein muss. Der 29:23-Sieg gegen Apolda im zurückliegenden Heimspiel war dabei schon ein Ausrufezeichen. Und auch in der vergangenen Woche in Freiberg war mehr lange Zeit mindestens ebenbürtig und verlor am Ende mehr als unglücklich 25:26. Das Trainergespann der Südthüringer um Konstantin Selenow und den immer noch spielenden Manuel Müller hofft vor allem darauf, dass sich die Personalsituation weiter entspannt und genügend einsatzfähige Spieler zur Verfügung stehen. In der anschließenden Play-Down-Runde wird es auf jeden Einzelnen ankommen und die dann noch zu absolvierenden sechs Spiele werden es in sich haben, will man den Klassenerhalt doch noch schaffen.

In der Abstiegsrunde könnte sich auch völlig überraschend ein weiterer Thüringer Vertreter wiederfinden, der HSV Bad Blankenburg. Jena ist bereits sicher in der Aufstiegsrunde, Apolda kann es aus eigener Kraft noch schaffen. Mit den Kurstädtern dagegen hat wohl keiner gerechnet. Doch das ist noch Zukunftsmusik für die Spielzeugstädter. Als erstes gilt es das Heimspiel am Wochenende ordentlich zu bestreiten und auch den treuen Fans gute Handballkost zu liefern.

Presse SHV

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