1. Männer: Nächstes Endspiel steht an

Gelingt der Befreiungsschlag?

Handball, Mitteldeutsche Oberliga Männer, 2. Spieltag Abstiegsrunde, Vorbericht

Sonneberger HV – HC Elbflorenz 2006 II So. 16 Uhr (SBBS-Halle)

Sonneberg. Zur ungewohnten Anwurfzeit versuchen die Männer des Sonneberger Handballvereins (SHV) am kommenden Wochenende Punkte gegen den Abstieg einzufahren. Das Heimspiel gegen die Reserve des Zweitligisten HC Elbflorenz 2006 wird am Sonntag um 16 Uhr in der SBBS-Halle im Sonneberger Stadtteil Steinbach durch die Unparteiischen Max Töpfer und Eligiusz Baier angepfiffen.

Das erste von insgesamt sechs Endspielen um den Klassenerhalt verloren die SHV-Mannen am zurückliegenden Samstag bekanntlich mit 21:25 in Bad Blankenburg. Auch wenn dort Trainer Konstantin Selenow und Spielertrainer Manuel Müller mit der Leistung nicht zufrieden waren, muss man allerdings festhalten, dass die Kurstädter eigentlich auch um die Medaillenränge mitspielen wollten – also an sich eine andere Gewichtsklasse als die Spielzeugstädter haben, wenn man die personelle Ausstattung betrachtet. An dieser Baustelle wollten die SHV-Verantwortlichen unter der Woche noch arbeiten und nichts unversucht lassen, um sich im anstehenden Heimspiel erfolgreicher zu präsentieren. Mehr konnte Selenow noch nicht entlockt werden, doch nicht nur personell will man die Mannschaft verstärken. Vor allem mental, also in puncto Selbstvertrauen, gibt es sicherlich noch Steigerungspotential. Die Situation um die Ukraine ist das eine, die tabellarische Position unter anderem das andere. Dass es nicht leicht wird, wussten alle und so gilt es auch in den verbleibenden fünf Endspielen an einem Strang zu ziehen und den Klassenerhalt vielleicht doch noch realisieren zu können.

Mit der Zweitligareserve aus Dresden kommt dazu allerdings auch ein Schwergewicht. Das Hinspiel zumindest gewannen die Sachsen zum Saisonauftakt deutlich mit 38:28. Vergangene Woche war man spielfrei, liegt aber in der Tabelle der Abstiegsrunde mit 10:2 Punkten souverän ganz oben und wird vermutlich nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Die Spielzeugstädter dagegen sind auf jeden Zähler angewiesen (4:10 Punkte), haben zum rettenden Ufer derzeit aber rein rechnerisch nur drei Punkte Rückstand (Wittenberg-Piesteritz 7:7 Punkte). Die Tatsache, dass es voraussichtlich vier Absteiger geben wird, vereinfacht die Mission Klassenerhalt allerdings auch nicht.

Personell werden die Spielzeugstädter auf Vadim Virich verzichten müssen, der sich vergangene Woche in Bad Blankenburg die Schulter auskugelte. Auch Tom Rehm wird nach einer Fuß-OP weiter fehlen. Auf dem Spielprotokoll tauchten allerdings auch noch zwei weitere neue Namen auf. Es handelt sich um 17-jährige Ukrainer, die derzeit in Südthüringen untergekommen sind – Anton Sychow und Bogdan Melniyuck. Doch diese beiden werden die Kohlen nicht aus dem Feuer holen können. Das müssen andere tun. Allen voran natürlich Sonnebergs Torwurfmaschine Dino Mustafic. Der gebürtige Coburger zeigte nach anfänglichen Schwierigkeiten vergangene Woche sein Potential. Er erzielt im Schnitt pro Spiel acht Tore und strahlt zudem eine große Gefahr aus dem Rückraum aus. Neben ihm wird es aber auf alle weiteren Spieler ankommen. Jeder muss im Rahmen der individuellen Möglichkeiten sein Bestes geben, dann kann es einerseits auch mit einem Punktgewinn gegen Elbflorenz und andererseits mit dem großen Ziel Klassenerhalt klappen.

Von den Zuschauerrängen sollte die Unterstützung der treuen Sonneberger Fans natürlich nicht fehlen. Der Kartenvorverkauf über die Homepage hat wie üblich bereits begonnen.

Presse SHV

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