Bericht zum Heimsieg der 1. Männer

Handball, Thüringenliga Männer, 10. Spieltag, Bericht

Sonneberger HV – SV Town & Country Behringen/Sonneborn 32:21 (13:10)

Serie hält – sechster Sieg in Folge

Sonneberg. Dank eines deutlichen 32:21-Heimerfolgs bauten die Männer des Sonneberger Handballvereins (SHV) ihre Siegesserie in der Thüringenliga aus und gaben nunmehr seit sechs Spielen keinen Punkt ab. Dass sie nach diesem sechsten Heimsieg weiterhin ungeschlagen bleiben, versteht sich von selbst. Außerdem bleiben die Spielzeugstädter damit auch Spitzenreiter Apolda auf den Fersen, die wiederum ebenfalls deutlich siegten (38:20 in Altenburg).

Im Normalfall wird über Schiedsrichter oftmals nur geschrieben, wenn diese eine schlechte Leistung gezeigt haben. Diesmal jedoch, genau wie schon in der Vorwoche das Gespann Hauke/Lindig, gab es aus Sonneberger Sicht nur Lob für die Unparteiischen. Das junge und für Sonnebergs Erste noch unbekannte Paar Hausdörfer/Löwe meisterte die hitzige Partie sehr gut, brachte immer wieder Ruhe rein und zog ihre Linie von Anfang bis Ende durch. Brisant an dieser Ansetzung war, dass die beiden Schiris unter der Goldbacher Flagge pfeifen. Aufgrund der räumlichen Nähe gibt es zwischen den Vereinen Goldbach und Behringen/Sonneborn natürlich immer wieder Spannungen. Doch für die Ansetzung an sich, konnten die beiden Herren in schwarz überhaupt nichts und auch ansonsten konnte man ihnen nach den gespielten 60 Minuten keinen Vorwurf machen.

Ganz im Gegenteil zu den Gästen der Spielgemeinschaft aus Behringen und Sonneborn. Ungewohnt aggressiv und mit überhitzten Gemütern agierten sie über weite Strecken der Partie und hatten mit ihren Provokationen zumindest teilweise Erfolg. Vor allem im ersten Durchgang mussten sich die Hausherren erst darauf einstellen, war Behringen doch bisher als faire Sportsmannschaft geschätzt. Nach dem 2:1 der Gastgeber gaben nämlich erst einmal die Gäste den Ton an. Über die Stationen 4:2, 7:5 und 9:7 lagen sie immer wieder mit zwei Toren in Front. Erst zum Ende der ersten Hälfte hin drehten die Spielzeugstädter die Begegnung. Mit fünf Treffern in Folge machten sie aus dem 7:9-Rückstand eine 12:9-Führung und behaupteten das Drei-Tore-Polster bis zum Pausenpfiff (13:10).

Nach dem Seitenwechsel  waren beide Teams nur noch kurzzeitig gleich auf, denn nach dem 14:12 zogen die Hausherren die Zügel straffer an. Fünf Treffer in Serie erhöhten den eigenen Vorsprung auf 19:12 und man war auf dem Weg in ruhigere Fahrwasser. Die Südthüringer spielten nun das Spiel, welches sie in dieser Saison auszeichnet. Über eine gute Abwehr samt Torhüter rollten in der Folgezeit immer wieder schnelle Angriffszüge nach vorne, die beim Stande von 27:17 erstmals zu einer Zehn-Tore-Führung führten. Auf Sonneberger Seite wechselte Coach Manuel Müller jetzt munter durch, was dem Spielfluss aber erfreulicherweise keinen Abbruch tat. Er selbst konnte diesmal krankheitsbedingt nicht auflaufen.

So nahm das Spiel seinen Lauf und die Spielzeugstädter dominierten nach Belieben. Trotz der deutlichen Führung und des klaren Spielverlaufs gab es jedoch immer wieder unnötige Nickligkeiten, die der Freude ob des Sieges etwas schadeten. Und so bleibt am Ende die Gewissheit, keine schwerwiegenden Verletzungen verkraften zu müssen und erneut einen souveränen Heimsieg eingefahren zu haben. Bereits am Freitagabend prophezeite Sonnebergs Torhüter und gleichzeitig SHV-Vorsitzender Alexander Ebert im Übrigen, dass es ein Kopfspiel werden würde. Seine Mannschaftskameraden hatten dies spätestens im zweiten Durchgang vollends verstanden und agierten im Stile einer Spitzenmannschaft. Ebert selbst saß über die gesamte Spielzeit auf der Bank, denn sein Pendant Michael Wolf machte seine Sache außerordentlich gut. Er bewahrte sein Team in schwierigen Phasen vor größerem Rückstand und zeichnete sich später mit etlichen sehenswerten Paraden selbst aus. Eine gute Mischung also, welche die Sonneberger da im Tor gefunden haben und dies lässt sich nach dem zehnten Spieltag auch schon über den Rest der Truppe sagen.

Presse SHV

Sonneberg: Ebert (n.e.), Wolf; Rottenbach (1), Schlücke, Weitz (11/3), Oehrl (4), Blechschmidt (5), Zimmermann (4), Poser, Weißbrodt (6), Rehm (1)

Strafwürfe: Sonneberg: 3/3, Behringen: 2/3
Zeitstrafen: Sonneberg: 4, Behringen: 10
Zuschauer: 250

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