22.Spieltag Landesliga Thüringen — 2 Punkte zum Abschluss für den SHV nach wilden 60 Minuten

22.Spieltag Landesliga Thüringen — 2 Punkte zum Abschluss für den SHV nach wilden 60 Minuten

Die Spielzeit der Männer in der Landesliga Thüringen fand am vergangenen Wochenende nun auch ihren Abschluss. Der letzte Spieltag war dabei die weiteste Reise der Saison. In Nordhausen trafen die Sonneberger dabei auf die Mannschaft des Nordhäuser SV. Obwohl, wie im Vorbericht bereits erwähnt, das Spiel keinen Einfluss mehr auf die Liga hatte bekam das anwesende Publikum ein ordentliches Handballspiel zu sehen. Beide Teams gingen naturgemäß nicht mehr über die Schmerzgrenze und besonders der SHV kam nur sehr zäh in die Partie, aber spätestens in der Schlussviertelstunde entwickelte sich ein richtiger Krimi. Nach langem und teilweise großen Rückstand drehten die Sonneberger das Spiel und entschieden am Ende denkbar knapp die Partie mit 28 : 27 ( 11 : 16 ) für sich.

Die Anfangsphase des Spiel gehörte eindeutig dem gastgebenden Nordhäuser SV, schnell gingen sie mit 0 : 2 in Führung. Die Sonneberger Männer fanden in veränderter Formation, Trainer Pit Poser baute komplett um und gab auch den sonst nicht im Dauereinsatz befindlichen Spieler ordentlich Spielzeit, zunächst überhaupt nicht in die Partie und musste sich jede Torchance hart erkämpfen. In der Abwehr fehlte natürlich auch die Abstimmung. So zogen die Nordhäuser Tor um Tor davon während Sonneberg nur mit 2 Toren von Frederik Illing auf die Anzeigetafel kam. In Spielminute 15 beim Stand von 2 : 8 sah sich das Trainerteam zum Eingreifen gezwungen und nahm eine erste Auszeit. In der Folge wurde weiter munter durch gewechselt, aber der SHV fand langsam etwas besser ins Spiel. Zunächst blieb der Nordhäuser SV am Drücker und baute den Vorsprung weiter bis auf 8 Tore ( 20.Min – 4 : 12 ) aus. In den letzten 10 Minuten wendetet sich aber das Blatt und die Sonneberger Männer kämpften sich zurück ins Spiel. Angetrieben durch Tore von Andrian Morari und Dinu Untu wurde der Rückstand wieder deutlich reduziert. Mit einer geschlossenen Teamleistung kam der SHV bis zur Halbzeit auf 5 Tore heran ( 11 : 16 ).

Der Wille und der Ehrgeiz waren damit geweckt und in der 2.Hälfte blieb der SHV sofort weiter dran. Besonders Daniel Lungu ging jetzt voran und leistete mit 4 Toren großen Anteil an der Rückkehr ins Spiel. So schwand der Rückstand auf 2 Tore an ( 36.Min – 16 : 18 ). Die Gastgeber nahmen nur ihrerseits eine Auszeit um den Spielfluss der Sonneberger zu unterbrechen. Diese zeigte auch Dank einer Zeitstrafe gegen Sonneberg Wirkung und Nordhausen zog bis zur 40.Spielminute auf 4 Tore davon. Der SHV gab aber noch lange nicht auf und kämpfte mit aller Macht gegen den Rückstand an. Zusätzlich wurde jetzt auch die Abwehr zum Faktor, die Abstimmung wurde besser und der ins Tor gerückte Paul Hempel wurde von Minute zur Minute stärker. Bis zur 48.Spielminute sollte es aber noch dauern bevor durch Paul Dietrich der lang ersehnte Ausgleich gelingen sollte ( 22 : 22 ). Jetzt entwickelte sich der besagte Handballkrimi und das Spiel wurde stetig körperbetonter. Alle Beteiligten mobilisierten noch einmal die letzten Kräfte. Die Gastgeber zogen auf 2 Tore davon aber die Sonneberger konterten durch Vlad Martalog und Daniel Lungu umgehend so das die Partie ausgeglichen blieb ( 55.Min – 26 : 26 ). Nach einer gelungenen Abwehraktion konnten die Sonneberger dank eines Tores von Mykhaylo Krivchikov in der 57.Spielminute erstmals in Führung gehen. Nordhausen glich wieder aus aber der SHV hatte auch Dank Paul Hempel das bessere Ende für sich und entschied die Partie am Ende knapp mit 28 : 27 für sich.

Zum Abschluss der Saison sicherten sich die Sonneberger also in einem spannenden und wilden Spiel erneut 2 Punkte. Es zeigte sich noch einmal eindrucksvoll die Ausgeglichenheit der Liga, der Nordhäuser SV spielte auf keinen Fall wie ein möglicher Absteiger. Ansonsten kann man nicht mehr viele Erkenntnisse aus dem Spiel ziehen, die 100% Konzentration war natürlich nicht mehr gegeben. Aber die geschlossene Leistung und den starken Teamgeist kann man auf jeden Fall mitnehmen.

 

 

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