20.Spieltag Landesliga Thüringen — Abgeklärte Auswärtsleistung sichert den ersten Matchball

20.Spieltag Landesliga Thüringen — Abgeklärte Auswärtsleistung sichert den ersten Matchball

Am vergangenen Wochenende stand für den Sonneberger HV der 20.Spieltag der Landesliga Thüringen an. Dabei ging es auswärts zur HSG Hörselgau/Waltershausen. Ein spannenedes Duell den für beide Mannschaften ging es noch um einiges. Während die Sonneberger mit 2 weiteren Punkten einen großen Schritt Richtung Meisterschaft machen könnten, benötigt der Gegner jeden Punkt um nicht noch mehr in Abstiegsgefahr zu geraten. Die Vorzeichen deuteten also auf ein intensives Spiel hin und so sollte es auch kommen. In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel wechselte das Momentum ständig hin und her und der Spielstand blieb hart umkämpft. Die Sonneberger zeigten sich aber abgeklärt und als geschlossene Einheit. Allen Widrigkeiten wurde getrotzt und dank eines Laufes zu Beginn der 2.Hälfte entschied der SHV die Partie mit 27 : 21 für sich.

Das Spiel startete ausgeglichen und benötigte etwas Anlaufzeit, zusätzlich mussten die Sonneberger sich an das Spiel ohne Harz gewöhnen. Früh wurde deutlich das beide Teams ihr Spiel auf eine starke Abwehrreihe aufbauen wollten. Die Gastgeber legten zunächst vor und führten mit 0 : 2, doch Sonneberg konterte umgehend und lag unter anderem durch 2 Tore von Andrian Morari nach 7 gespielten Minuten mit 3 : 2 in Front. Die Abwehr des SHV blieb weiterhin stabil und vorne konnte man sich auf Treffsicherheit von Dinu Untu verlassen. Dank seiner 3 Treffer in Folge konnten sich die Sonneberger auf 7 : 3 absetzen ( 12.Spielminute ). Die Gastgeber ließen sich aber nicht verunsichern und kämpften sich zurück. Die Hörselgauer Abwehr stand nun ebenfalls sehr stabil und zwang den SHV zu unvorbereiteten Abschlüssen, zusätzlich verschaffte eine Auszeit neue Impulse. So war die Partie in der 22.Spielminute beim Stand von 9 : 9 wieder komplett ausgeglichen. Bis zur Pause standen die Abwehreihen weiterhin im Fokus und so ging es mit einem Untenschieden in die Kabine ( 11 : 11 ).

Bevor die Partie zur 2.Halbzeit also wieder bei Null begann nutzte das Sonneberger Trainergespann um Pit Poser und Roman Gurtowoi die Pause zur Feinjustierung. Dies zeigte auch Wirkung, während auf die Sonneberger Abwehr weiterhin Verlass war agierte nun auch der Angriff deutlich zielstrebiger und schneller. Zwar gingen zunächst erneut die Gastgeber in Führung, aber in der Folge starteten die Sonneberg Männer den vorentscheidenden Lauf. Von 11 : 12 stellte der SHV bis zur 38.Spielminute auf 18 : 12. Neben den bereits genannten Dinu Untu trug sich nun auch Mykhaylo Krivchikov mehrmals in die Torliste ein. Auch die Abwehr stand nun immer besser und hatte zusätzlich einen starken Rückhalt im Tor. Der HSG Hörselgau bemühte sich zwar mit 2 Toren in Folge um eine schnelle Antwort. Die Sonneberger wollten sich die Punkte nicht mehr nehmen lassen und agierten jetzt sehr abgezockt. In der Folge war das Spiel wieder ausgeglichener und der Abstand pendelte sich bei 5 – 6 Toren ein. So leuchtete nach einem Tor durch Karl Hoffmann in der 51.Spielminute weiterhin ein souveräner Zwischenstand von 22 : 16 von der Anzeigetafel. Der SHV ließ auch nichts mehr anbrennen und wollte das Ergebnis sicher nach Hause bringen. Bei den Hörselgauern schwand die Hoffnung und beim SHV zeigte sich in den letzten Minuten Daniel Lungu mit 3 Treffern noch in Spiellaune. Am Ende konnte der SHV die Partie mit 27 : 21 hochverdient für sich entscheiden.

Nach 60 intensive Minuten gegen einen starken Gegner, wie schon öfter erwähnt kann in der Landesliga Thüringen jeder jeden schlagen, feiert der Sonneberger HV die nächsten 2 Punkte und sichert sich den ersten Meisterschaftsmatchball im nächsten Heimspiel. Eine geschlossenen Mannschaftsleistung und ein konzentrierter Auftritt waren nötig. Trotz Luft nach oben zeigte sich das Trainerteam zufrieden. Eine gute Abwehrleistung und eine schnellere und zielstrebigere Offensive in der 2.Hälfte sicherten den Sieg. Jetzt heißt es die Woche nochmal hart arbeiten und eine Schippe drauf legen um an kommenden Wochenende die geleistete Arbeit zu veredeln.

 

 

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